Die Widerstandsplattform gegen den Bau der größten Ferkelzuchtanlage Europas! http://Schweinerei.blogsport.de Globaler Widerstand gegen die Ausbeutung von Tier und Mensch! Tue, 07 Feb 2012 00:13:37 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Protestkreuze gegen Ferkelfabrik http://Schweinerei.blogsport.de/2012/02/07/protestkreuze-gegen-ferkelfabrik/ http://Schweinerei.blogsport.de/2012/02/07/protestkreuze-gegen-ferkelfabrik/#comments Mon, 06 Feb 2012 23:58:41 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2012/02/07/protestkreuze-gegen-ferkelfabrik/ Überall im Landkreis setzten rosa Protestkreuze ein Zeichen gegen Europas größte Ferkelfabrik in Alt Tellin.


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Urteil im Boehringer-Verfahren: 5 Tage Haft für nicht aufstehen! http://Schweinerei.blogsport.de/2011/12/09/urteil-im-boehringer-verfahren-5-tage-haft-fuer-nicht-aufstehen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2011/12/09/urteil-im-boehringer-verfahren-5-tage-haft-fuer-nicht-aufstehen/#comments Fri, 09 Dec 2011 18:49:12 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2011/12/09/urteil-im-boehringer-verfahren-5-tage-haft-fuer-nicht-aufstehen/ Das Unternehmen Boehringer-Ingelheim plant, im kommenden Jahr sein neugebautes Tierversuchslabor in Hannover zu eröffnen. Im sogenannten „Tierimpfstoffzentrum“ sollen Medikamente für den Einsatz in der Massentierhaltung getestet werden.

Der folgende Artikel wurde heute auf www.linksunten.indymedia.org veröffentlicht. Aktuelle Informationen unter www.boehringerbesetzung.blogsport.de

„Ich würde auch wenn ich 10 Tage Ordnungshaft zu befürchten hätte, dem Richter keine Ehrerbietung durch Aufstehen erweisen und mich damit dem menschen- und tierausbeutenden System unterwerfen.“ Zitat von André M. kurz bevor er in den Keller des Amtsgerichtes gezerrt wurde.

Heute ging der Boehringer 2.0. Prozess gegen einen mutmaßlichen Besetzer des Geländes für das geplante Boehringer-Tierversuchslabor in die dritte Runde und endete mit der Verlesung des recht hohen Urteils von 40 Tagessätzen a 15 €. Nachdem sich der Angeklagte André M. weigerte, während der Urteilsverkündung aufzustehen, wurde gegen ihn 5 Tage Ordnungshaft verhängt. André wollte mit dem Sitzenbleiben deutlich machen, dass er dem Gericht als Teil des Systems keine Ehrerbietung erweist. Die 5 Tage Haft traten im Anschluss an die Hauptverhandlung sofort in Kraft. Mittlerweile ist André laut Aussagen von Gerichtsangestellten in der
JVA Hannover, Schulenburger Landstraße 145 30165 Hannover, Tel.: 0511/6796-0, Fax: 0511/6796-812

Es befinden sich derzeit wenige Unterstützer_innen vor dem Knast, kommt vorbei und / oder bringt Euren Unmut über Tierausbeutung, Gerichte, Knäste,… in viellfältigen Formen zum Ausdruck! Aktuelle Infos werden wir in der Kommentarleiste und / oder unter http://boehringerbesetzung.blogsport.de/ zu posten.

Übrigens, das Tierversuchslabor zur Entwicklung von Massentierhaltungs-Impfstoffen von Boehringer Ingelheim in Hannover SOLL Anfang nächsten Jahres in Betrieb gehen, die Versuche an den Tieren werden also den Plänen zufolge demnächst beginnen. Doch momentan findet ihr an der Bemeroder Str./Ecke Bünteweg noch eine fast fertige Baustelle… Wer es sich anschauen möchte, hier findet ihr eine Umgebungskarte: http://www.openstreetmap.org/?lat=52.35635&lon=9.79533&zoom=17&layers=M

Ach übrigens, hier der Kontakt zum für die Ordnungshaft verantwortlichen Amtsgericht Hannover: Volgersweg 1 30175 Hannover Tel: 0511 / 347-0 Fax: 0511 / 347-2723 agh-poststelle@justiz.niedersachsen.de

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Protestkundgebung am 27.8. in Alt Tellin http://Schweinerei.blogsport.de/2011/08/19/protestkundgebung-am-27-8-in-alt-tellin/ http://Schweinerei.blogsport.de/2011/08/19/protestkundgebung-am-27-8-in-alt-tellin/#comments Fri, 19 Aug 2011 13:57:38 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2011/08/19/protestkundgebung-am-27-8-in-alt-tellin/ Aufruf der Bürgerinitiative Rettet das Landleben am Tollensetal

Liebe Freundinnen und Freunde,

bei unserer letzten Montagsinspektion haben wir festgestellt, dass der Maschendrahtzaun nun schon fast das ganze Gelände umfasst. Außerdem werden auf dem Gelände offenbar Hundezwinger gebaut. Dies geschieht, obwohl meines Wissens (verfasst von Jörg Kröger, BI) die Sicherheitsleistung für einen möglicherweise erforderlichen Rückbau noch nicht erbracht ist. Auch versucht das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) offenbar, über das neue Brandschutzgutachten „Gras wachsen zu lassen“.

Sorgen wir also gemeinsam dafür, dass dieser Skandal im Bewusstsein bleibt. Bitte helft mit, für unsere Protestkundgebung zu mobilisieren:

Bitte kommt am Samstag 27.8.2011 ab 12.30 Uhr und unterstützt unserenProtest.
Wir haben für euch viele informative Beiträge und ein kulturelles Rahmenprogramm organisiert. Zum Beispiel könnt ihr gleich zu Beginn die Bigband des Demminer Gymnasiums erleben und im weiteren Verlauf die Aktion „Perlen für die Säue“, mit der die Bürgerinitiative Hassleben unseren Protest unterstützen wird. Außerdem Romy Gärtner mit einem kleinen Musikprogramm. Sprechen wird u.a. Dr. Lutz Gerke von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)

Wer in seinem Umfeld unser Aufrufflugblatt verteilen kann und möchte: Ihr könnt es bei uns ab sofort kostenlos bestellen. Einfach Mail senden, Stückzahl angeben und Lieferadresse nicht vergessen. Wir liefern solange Vorrat und Kräfte reichen! Und bitte schnell bestellen, noch können wir die Auflage kostengünstig erhöhen.

Im größeren Umkreis können wir natürlich nicht selbst verteilen. Städte wie Rostock, Greifswald und Stralsund sollten aber auch erreicht werden. Bioläden, Veranstaltungsorte, Unis… Es gibt viele Möglichkeiten. Nutzen wir unser Netzwerk!

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Festung Alt Tellin: Hundezwinger an Baustelle angebracht http://Schweinerei.blogsport.de/2011/08/15/hundezwinger-an-baustelle-angebracht/ http://Schweinerei.blogsport.de/2011/08/15/hundezwinger-an-baustelle-angebracht/#comments Mon, 15 Aug 2011 17:06:10 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2011/08/15/hundezwinger-an-baustelle-angebracht/ Was der Investor von Europas größter Ferkelzuchtanlage, Adrian Straathof von Tieren hält, ist in mehreren Skandalfällen an die Presse geraten. Die Bürgerinitiative hat nun Bilder veröffentlicht, die Hundezwinger an der Baustelle zeigen. Nun sollen Hunde in Zwingern die Baumaßnahmen vor militanten Tierschützern schützen?




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Bauarbeiten in Alt Tellin wieder aufgenommen http://Schweinerei.blogsport.de/2011/08/15/bauarbeiten-in-alt-tellin-wieder-aufgenommen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2011/08/15/bauarbeiten-in-alt-tellin-wieder-aufgenommen/#comments Mon, 15 Aug 2011 15:30:58 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2011/08/15/bauarbeiten-in-alt-tellin-wieder-aufgenommen/ Wie die Webseite www.rettetdaslandleben.blogsport.de berichtet, werden die Bauarbeiten für Europas größte Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin nach einem kurzen, vom Investor freiwillig angesetzten Baustopp wieder aufgenommen. Auf der Webseite sind folgende Bilder hochgeladen worden, die die Bauarbeiten dokumentieren:



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A.L.F greift Baustelle in Alt Tellin an http://Schweinerei.blogsport.de/2011/07/28/a-l-f-greift-baustelle-in-alt-tellin-an/ http://Schweinerei.blogsport.de/2011/07/28/a-l-f-greift-baustelle-in-alt-tellin-an/#comments Thu, 28 Jul 2011 20:54:11 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2011/07/28/a-l-f-greift-baustelle-in-alt-tellin-an/ Das Nachfolgende Bekennerschreiben wurde veröffentlicht auf www.linksunten,indymedia.org:

Vermessungsarbeiten geplanter Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin sabotiert

Hallo,

Wir haben letzte Woche auf dem Bereich, auf dem bei Alt Tellin die größte Ferkelzuchtanlage Europas gebaut werden soll, die Vermessungsarbeiten sabotiert.

Wir haben die Vermessungslatten rausgerissen, da laut Presseangaben so ein Sabotageakt dazu führt, dass die gesamten Vermessungsarbeiten, samt Bodengutachten neu erstellt werden müssen, was mit hohen Kosten verbunden ist.

Es hat bereits viele Proteste gegen die geplante und genehmigte Anlage in Alt Tellin gegeben: sogar einen Brandanschlag auf die Daberkower Landhof AG, die das Gelände zur Verfügung stellt.

Die geplante Ferkelzuchtanlage bedeutet u.a.: Tierqual, Umwelt- und Klimaverschmutzung. Sie ist hier und anderswo unerwünscht! Der Investor, Adrian Straathof muss sich klar sein: wenn er sein Bauvorhaben wirklich durchsetzen will, werden die Proteste nicht aufhören, sondern stärker werden.

Verpiss dich Strathof! Keine Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin!

A.L.F.

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Vorrübergehender Baustopp in Alt Tellin http://Schweinerei.blogsport.de/2011/07/03/vorruebergehender-baustopp-in-alt-tellin/ http://Schweinerei.blogsport.de/2011/07/03/vorruebergehender-baustopp-in-alt-tellin/#comments Sun, 03 Jul 2011 21:51:00 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2011/07/03/vorruebergehender-baustopp-in-alt-tellin/

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Baubeginn für Ferkelzuchtanlage http://Schweinerei.blogsport.de/2011/06/07/baubeginn-fuer-ferkelzuchtanlage/ http://Schweinerei.blogsport.de/2011/06/07/baubeginn-fuer-ferkelzuchtanlage/#comments Tue, 07 Jun 2011 12:34:56 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2011/06/07/baubeginn-fuer-ferkelzuchtanlage/ www.ndr.de

In Alt Tellin im Kreis Demmin haben die Vorbereitungen für den umstrittenen Bau der größten Schweinezuchtanlage des Landes begonnen. Baubeginn soll dann voraussichtlich im Juli sein, sagte eine Sprecherin der Straathof Holding. Für rund 20 Millionen Euro sollen sechs Ställe entstehen, in denen mehr als 10.000 Muttersauen gehalten werden.

Umweltverbände hatten den Bau mehrfach als Massentierhaltung kritisiert und versucht, die Genehmigung zu verhindern. Der Landesbauernverband begrüßte das Vorhaben, es könne die stark gesunkene Zahl des im Nordosten gezüchteten Nutzviehs wieder gesteigert werden.
250.000 Ferkel pro Jahr

Investor ist die Schweinezucht Alt Tellin GmbH, die zur Firmengruppe des niederländischen Schweinzüchters Adrian Straathoff gehört. Mit einer Kapazität von rund 46.000 Schweinen wäre die geplante Anlage eine der größten ihrer Art in Europa. Pro Jahr sollen dort bis zu 250.000 Ferkel geboren werden, die später in anderen Anlagen bis zur Schlachtreife gemästet werden. Der BUND hat die Riesenanlage von Anfang an als zu groß kritisiert und befürchtet Schäden für Tiere und Umwelt. Die Bürgerinitiative in Alt Tellin sieht dagegen keine Chancen auf einen erfolgreichen Widerspruch und will das Geld für einen Anwalt deshalb sparen. Es soll stattdessen später eingesetzt werden, um die Anlage zu kontrollieren.

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http://Schweinerei.blogsport.de/2011/06/07/baubeginn-fuer-ferkelzuchtanlage/feed/
Von Wietze bis Alt Tellin: die umstrittenen Anlagen http://Schweinerei.blogsport.de/2011/06/07/von-wietze-bis-alt-tellin-die-umstrittenen-anlagen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2011/06/07/von-wietze-bis-alt-tellin-die-umstrittenen-anlagen/#comments Tue, 07 Jun 2011 12:32:57 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2011/06/07/von-wietze-bis-alt-tellin-die-umstrittenen-anlagen/ www.ndr.de

In Alt Tellin im Kreis Demmin haben die Vorbereitungen für den umstrittenen Bau der größten Schweinezuchtanlage des Landes begonnen. Baubeginn soll dann voraussichtlich im Juli sein, sagte eine Sprecherin der Straathof Holding. Für rund 20 Millionen Euro sollen sechs Ställe entstehen, in denen mehr als 10.000 Muttersauen gehalten werden.

Umweltverbände hatten den Bau mehrfach als Massentierhaltung kritisiert und versucht, die Genehmigung zu verhindern. Der Landesbauernverband begrüßte das Vorhaben, es könne die stark gesunkene Zahl des im Nordosten gezüchteten Nutzviehs wieder gesteigert werden.
250.000 Ferkel pro Jahr

Investor ist die Schweinezucht Alt Tellin GmbH, die zur Firmengruppe des niederländischen Schweinzüchters Adrian Straathoff gehört. Mit einer Kapazität von rund 46.000 Schweinen wäre die geplante Anlage eine der größten ihrer Art in Europa. Pro Jahr sollen dort bis zu 250.000 Ferkel geboren werden, die später in anderen Anlagen bis zur Schlachtreife gemästet werden. Der BUND hat die Riesenanlage von Anfang an als zu groß kritisiert und befürchtet Schäden für Tiere und Umwelt. Die Bürgerinitiative in Alt Tellin sieht dagegen keine Chancen auf einen erfolgreichen Widerspruch und will das Geld für einen Anwalt deshalb sparen. Es soll stattdessen später eingesetzt werden, um die Anlage zu kontrollieren

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Demo gegen Agrarfabriken in Berlin http://Schweinerei.blogsport.de/2011/01/28/demo-gegen-agrarfabriken-in-berlin/ http://Schweinerei.blogsport.de/2011/01/28/demo-gegen-agrarfabriken-in-berlin/#comments Fri, 28 Jan 2011 21:22:13 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2011/01/28/demo-gegen-agrarfabriken-in-berlin/ Am 22.1.2011 demonstrierten nach Angaben der Veranstalter*innen etwa 22 000 Menschen in Berlin unter dem Motto „Wir haben es satt“ gegen Gentechnik, Argrarfabriken und Dumping-Exporte und für eine ökologische Landwirtschaft.


Wir haben es satt!


Hier dazu ein Film von georgenrone ,der Stimmen aus der Bürgerinitiative gegen Europas größte Ferkelfabrik in Alt Tellin zu Wort kommen lässt.

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http://Schweinerei.blogsport.de/2011/01/28/demo-gegen-agrarfabriken-in-berlin/feed/
Bau genehmigt http://Schweinerei.blogsport.de/2010/11/23/bau-genehmigt/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/11/23/bau-genehmigt/#comments Tue, 23 Nov 2010 19:24:18 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/11/23/bau-genehmigt/ 23.11.2010, www.ndr.de

Jahrelang wurde über die geplante Sauen-Anlage in Alt Tellin im Kreis Demmin gestritten. Vor sechs Wochen erteilte das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt die Baugenehmigung. Die Prüfung hat rund zwei Jahre gedauert. Die Genehmigung gelte für den Neubau von drei Stallgebäuden sowie einer Biogasanlage und einem Güllelager. Mit einer Kapazität von rund 46.000 Schweinen wäre die geplante Anlage eine der größten ihrer Art in Europa.

Der BUND hat Widerspruch gegen die Genehmigung eingelegt. Das Genehmigungsverfahren war die letzten zwei Jahre von massiven Protesten begleitet worden.

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Kommt bald die Genehmigung? Bau noch dieses Jahr? http://Schweinerei.blogsport.de/2010/10/02/kommt-bald-die-genehmigung-bau-noch-dieses-jahr/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/10/02/kommt-bald-die-genehmigung-bau-noch-dieses-jahr/#comments Sat, 02 Oct 2010 10:38:57 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/10/02/kommt-bald-die-genehmigung-bau-noch-dieses-jahr/ „Alt Tellin: Grünes Licht für Schweinemast?“
www.ndr.de

Ferkel könnten demnächst in Alt Tellin gemästet werden. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV gibt es Anzeichen dafür, dass das Amt für Landwirtschaft und Umwelt und Neubrandenburg die Genehmigung für Europas größte Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin im Landkreis Demmin erteilen will. Im Vorfeld der Entscheidung waren in einem öffentlichen Erörterungsverfahren über 700 Einwände von Anwohnern und Umweltschützern zu möglichen Auswirkungen der Anlage vorgelegt worden. Mit einer Kapazität von rund 46.000 Schweinen wäre die geplante Anlage eine der größten ihrer Art in Europa.
Baubeginn noch 2010?

Der niederländische Investor Adrian Straathof will den Betrieb auf dem Gelände einer alten Anlage zur Schweinehaltung für rund 15,6 Millionen Euro errichten. Er kündigte für den Fall einer Genehmigung an, möglichst noch in diesem Jahr mit dem Bau der Anlage zu beginnen. Straathof betreibt nach eigenen Angaben bundesweit sieben Schweinezucht- und -mastanlagen, darunter seit 2006 einen Schweinemastbetrieb im unweit von Alt Tellin gelegen Medow mit rund 2.200 Sauen und 8.000 Ferkeln.

Kritik von Umweltschützern und Bürgerinitiativen

Mitglieder des BUND und anderer Bürgerinitiativen protestieren in Demmin zu Beginn des Genehmigungsverfahrens gegen die geplante Ferkelaufzuchtanlage in Alt Tellin. Die Gegner kritisieren das massive Gülleaufkommen, die zu erwartende Geruchs- und Lärmbelästigung sowie befürchtete Nachteile für die kleine ländliche Tierhaltung. Nach Auffassung vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Bürgerinitiative „Leben am Tollensetal“ widerspricht die Anlage zudem geltendem Tierschutz- und Umweltrecht. Die Bürgerinitiative befürchtet eine Beeinträchtigung des Tourismus, ein höheres Verkehrsaufkommen und sinkende Immobilienpreise.

40 bis 50 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden

Nach Angaben von Bauleiter Peter Meyer soll in Alt Tellin eine aus sechs Einzelställen bestehende Anlage für 10.458 Sauen und Eber sowie 35.840 Ferkel entstehen. Der Betrieb werde mit einer dreistufigen Abluftfilter- und -reinigungsanlage sowie sieben abgedeckten Großbehältern für Gülle ausgestattet. Insgesamt würden 40 bis 50 Arbeitsplätze geschaffen.

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Gemeint sind wir alle! Massentierhaltungsgegnerin verurteilt http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/31/gemeint-sind-wir-alle-massentierhaltungsgegnerin-verurteilt/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/31/gemeint-sind-wir-alle-massentierhaltungsgegnerin-verurteilt/#comments Tue, 31 Aug 2010 09:58:13 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/31/gemeint-sind-wir-alle-massentierhaltungsgegnerin-verurteilt/ Pressemitteilung, 30.August 2010

In einem skandalösen Verfahren wurde heute eine Aktivistin verurteilt,
die sich mit einer kreativen Straßentheateraktion gegen den Bau einer
Hähnchenmastanlage engagiert hatte.

Am heutigen Montag wurde die Aktivistin Katharina zu einer Geldstrafe
von 500 Euro verurteilt. Sie hatte sich im niedersächsischen Buchholz an
einem Straßentheater beteiligt, bei dem der Weg eines Masthähnchens von
der Aufzucht bis in die Tiefkühltruhe nachgestellt wurde. Das
Theaterstück sollte für das Thema Massentierhaltung sensibilisieren und
auf den viel zu hohen Fleischkonsum hinweisen. < ein fühlendes Wesen bis es getötet wird, um als billige Massenware auf
dem Teller zu landen. Das empfinde ich als sehr grausam>>, so Katharina.

Die Polizei warf der Aktivistin vor, sie habe sich geweigert, ihre
Personalien anzugeben und erließ darauf einen
Ordnungswidrigkeitenbescheid über 300 Euro.

Die 28-jährige stand heute in Tostedt vor dem Amtsgericht. Richterin Dr.
Hillebrenner hatte offensichtlich großes Interesse daran, den Fall
möglichst schnell vom Tisch zu haben und verbot die Fragen der
Verteidigung. < Aktivistin Rechtsmittel gegen den ursprünglichen Bußgeldbescheid von 300
Euro eingelegt hatte. Anders kann ich mir die hohe Verurteilung zu 500
Euro nicht erklären>>, führte Isi aus, die als Rechtsbeistand der
Betroffenen den Prozess begleitete. < Verteidigung zugelassen- wir prüfen nun Rechtsmittel gegen das Urteil>>.

Die Verurteilte kündigte an, sich auch weiterhin gegen Massentierhaltung
und geplante Schlachthöfe einzusetzen.

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http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/31/gemeint-sind-wir-alle-massentierhaltungsgegnerin-verurteilt/feed/
Räumung der Besetzung gegen Schlachtfabrik bei Celle http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/12/raeumung-der-besetzung-gegen-schlachtfabrik-bei-celle/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/12/raeumung-der-besetzung-gegen-schlachtfabrik-bei-celle/#comments Wed, 11 Aug 2010 22:22:47 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/12/raeumung-der-besetzung-gegen-schlachtfabrik-bei-celle/ Dienstag morgen wurde die Besetzung gegen Europas größten Geflügelschlachthof in Wietze bei Celle von der Polizei geräumt. Mehrere AktivistInnen hatten sich auf und unter meterhohen Dreibeintürmen, sowie in einem Erdbunker an Beton gekettet, um die Räumung zu erschweren. Die Besetzung auf dem Baugelände der Firma Rotkötter/Emsland Geflügel, die dort die Erichtugn einer Schlachtfabrik gigantischen Ausmaßes plant, wurde seit Ende Mai aufrecht erhalten.
Der Mastbetrieb in Sprötze, auf den letzte Woche ein Brandanschlag verübt worden war, war die erste Zulieferanlage für den geplanten Schlachthof. Vorgesehn sind weitere 420 Zuliefermastanlagen, wovon jedoch erst etwa 15 zugesagt wurden.


eine kleine Auswahl an Presseberichten


indymedia.org

Welt online
Osnabrücker Zeitung
Cellesche Zeitung
Die Webseite der Besetzung

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http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/12/raeumung-der-besetzung-gegen-schlachtfabrik-bei-celle/feed/
Bekennerschreiben zum Brandanschlag auf Hänchenmastanlage veröffentlicht http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben-2/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben-2/#comments Tue, 10 Aug 2010 20:23:08 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben-2/ veröffentlicht auf www.directaction.info

„In der Nacht vom 29.07.10 zum 30.07.10 wurde ein Brandanschlag auf eine entstehende Hähnchenmastanlage in Sprötze verübt. Die gesamte Halle stürzte dabei ein. Es soll ein Sachschaden von 500.000 Euro entstanden sein. Die Mastanlage sollte eine von über 400 Zulieferbetrieben für Europas größten geplanten Hähnchenschlachthof in Wietze werden. Für diese Aktion gab es vielseitige Gründe:
Artikel weiterlesen
Durch den Bau neuer Mastanlagen wird die Umwelt massiv geschädigt. Ammoniak, die in der Gülle der Tiere enthalten sind führen zur Übersäuerung der Böden. Saurer Regen wird ausgelöst, was zum Waldsterben führt. Gewässer werden verunreinigt und dauerhaft geschädigt.

Für die nichtmenschlichen Tiere werden ernorme Mengen an Wasser und Nahrung verschwendet. Für 1 Kg Hähnchenfleisch werden im Durchschnitt 10 Kg Getreide und/oder Gensoja und mehr als 1500 Liter Wasser benötigt. Regenwälder werden für den Anbau von Soja gerodet. C02 wird schwieriger abgebaut und die Klimaveränderung beschleunigt. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten werden außerdem ausgerottet. Durch erhöten LKWverkehr für Transporte von Futter und nichtmenschlichen Tieren wird noch mehr C02 produziert.

Nichtmenschliche Tiere werden als nutzbare Ressorce angesehen und behandelt. Zum Beispiel in Zoos und Zirkussen, als Haustiere, als Pelztiere, Leder-, Fleisch-, Eier- und Milchlieferanten, Tierversuche, etc. Dabei werden ihnen jegliche Bedürfnisse, Gefühle, Wünsche und Schmerzempfindungen abgesprochen. Sie haben keine Chance ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Die Aktion wurde durchgeführt um direkt Leben zu retten, da alle vorher argumentativ geführten Auseinandersetzungen gescheitert sind.

Der psychische Druck und der finanzielle Schaden, der auf der_den Besitzer_in lastet ist uns bewusst. Dies steht aber in keinem Verhältnis gegenüber den Qualen, die die Hähnchen dort erleiden müssten. Alle Versuche die Mastanlage wieder aufzubauen um Profit auf Kosten von Individuen zu machen werden wir zu verhindern wissen! Solange nichtmenschliche Tiere der Herrschaft der Menschen unterworfen sind, bleiben sämtliche Tierausbeutungsbetriebe Ziele solcher und ähnlicher Aktionen. Auch sollte diese Aktion zeigen, dass Tierausbeutung direkt angegangen werden kann.
Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir jegliche Gleichsetzung der Situation der nichtmenschlichen Tiere heute mit der Situation der Opfer des Nationalsozialismus ablehnen. Ursachen und Auswirkungen verschiedener Herrschaftsformen sind komplex und unterscheiden sich in vielen Punkten.

Diese sind nicht gegeneinander zu werten, sondern zu analysieren und alle zu bekämpfen.
Herrschaftskritik muss eine Auseinandersetzung mit Spezisismus, Kapitalismus, Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, etc. beinhalten.
Wir möchten jeden dazu ermutigen für die Befreiung aller Individuen von jeglicher Form der Herrschaft auf seine/ihre Weise zu kämpfen.

Für die Freiheit aller Tiere!“

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http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben-2/feed/
Wer den Brandanschlag in Sprötze begangen hat, bleibt weiter offen http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/wer-den-brandanschlag-in-sproetze-begangen-hat-bleibt-weiter-offen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/wer-den-brandanschlag-in-sproetze-begangen-hat-bleibt-weiter-offen/#comments Tue, 10 Aug 2010 20:18:00 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/wer-den-brandanschlag-in-sproetze-begangen-hat-bleibt-weiter-offen/ Polizei ist skeptisch bei Bewertung von Bekennerschreiben
10. August 2010, Hamburger Abendblatt

Sprötze. Trotz der am Wochenende veröffentlichten Bekennermail hält es die Polizei für keineswegs sicher, das tatsächlich eine militante Gruppe der Animal Liberation Front, deutsch: Tierbefreiungsfront, für den Brandanschlag auf den Hähnchenmaststall in Sprötze verantwortlich ist. Die Polizei sieht in dem Text lediglich eine „Sympathiebekundung“. „Es handelt sich nicht um ein klassisches Bekennerschreiben“, sagte gestern Polizeisprecher Jan Krüger.
Details von dem Brandanschlag, die belegen, dass die Bekenner tatsächlich das Feuer gelegt haben, würden fehlen. Genau dieses Insiderwissen aber, so der Polizeisprecher, zeichne ein Bekennerschreiben üblicherweise aus. Die Polizei habe die Animal Liberation Front zwar als eine mögliche Tätergruppe „auf dem Schirm“, ermittle aber nicht nur in eine Richtung.

Die Animal Liberation Front (ALF) ist eine international agierende Gruppe der militanten Tierbefreiungsbewegung. Zu ihren Methoden zählen die Befreiung von Tieren aus Versuchslaboren, das Absägen von Hochsitzen oder auch Brandanschläge. Die Aktivisten sind nicht organisiert. Vielmehr besteht die Tierbefreiungsfront aus unabhängig handelnden Kleingruppen, die sich für die jeweiligen Aktionen treffen oder auch aus Einzeltätern.

Ähnlich wie in dem Sprötzer Fall hatte der Verein „Die Tierbefreier“ mit Sitz in Dortmund im März 2007 nach einem Brandanschlag auf eine Wurstfabrik bei Hannover die Öffentlichkeitsarbeit für die Animal Liberation Front übernommen.(tsu)

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http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/wer-den-brandanschlag-in-sproetze-begangen-hat-bleibt-weiter-offen/feed/
Jetzt reden die Brandstifter von Sprötze http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben/#comments Tue, 10 Aug 2010 20:17:00 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben/ Von Jan Schubert, HAN-online, 10.8.2010

Wendung im Brandstiftungsfall von Sprötze: In einem Schreiben einer Gruppe der „Animal Liberation Front“ (A.L.F.), das den HAN vorliegt, haben sich mutmaßliche Saboteure zu der Tat vom 30. Juli bekannt. Bei dem Feuer war, wie berichtet, die noch im Bau befindliche Geflügelmastanlage komplett zerstört und ein Sachschaden von etwa einer halben Million Euro verursacht worden.

Sprötze. Das Schreiben war zunächst auf der Homepage des US-Magazins „Bite back“ (deutsch: zurückbeißen) mit Sitz in West Palm Beach, Florida, aufgetaucht und listete vielfache Gründe für die Aktion wie Umweltschäden durch die Anlage, Ressourcenverschwendung und Tierquälerei auf. Außerdem finden sich diese Passagen zu jener Nacht in Sprötze wieder: „Die Aktion wurde durchgeführt, um direkt Leben zu retten, da alle vorher argumentativ geführten Auseinandersetzungen gescheitert sind. Der psychische Druck und der finanzielle Schaden, der auf der/dem Besitzer/in lastet, ist uns bewusst. Dies steht aber in keinem Verhältnis gegenüber den Qualen, die die Hähnchen dort erleiden müssten.“
Die Verfasser kündigen weitere Anschläge an für den Fall, dass etwa Neues in Sprötze oder anderenorts entstehen sollte: „Alle Versuche, die Mastanlage wieder aufzubauen [. . .] werden wir zu verhindern wissen. Solange nicht-menschliche Tiere der Herrschaft der Menschen unterworfen sind, bleiben sämtliche Tierausbeutungsbetriebe Ziele solcher und ähnlicher Aktionen.“

Auch beim Dortmunder Verein „die tierbefreier“ ging das Bekennerschreiben als E-Mail ein, das mit den Worten „Für die Freiheit aller Tiere! A.L.F.“ endet. In einer Pressemitteilung gab der Verein bekannt, sich nicht an Aktivitäten wie der Brandstiftung von Sprötze zu beteiligen, doch diese publik zu machen und darüber zu berichten, wenn Gewalt an Tieren exerziert werde. „Bite Back“ publiziert nach ähnlichem Strickmuster weltweite Meldungen beispielsweise überBefreiungen von Tieren.

Sowohl von den Geschädigten in Sprötze, der Familie Eickhoff, als auch von der Polizei gab es vorerst keine Kommentare zum Bekennerschreiben. Man wolle zunächst die Ermittlungen der Polizei abwarten und sich dann äußern, sagte Gerhard Eickhoff den HAN auf Anfrage. Die Authentizität des Schreibens soll heute geprüft werden. Unlängst hatten die Ermittler eine Belohnung in Höhe von 21 000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, ausgelobt.

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Bekennerschreiben von Animal Liberation Front aufgetaucht http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben-brandanschlag-sproetze/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben-brandanschlag-sproetze/#comments Tue, 10 Aug 2010 20:12:44 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/bekennerschreiben-brandanschlag-sproetze/ Hamburger Abendblatt vom 9.August 2010, Von Evelin Hartmann

Sprötze. Nach Angaben der Dortmunder Tierrechtsorganisation „die tierbefreier e.V.“ ist bei dem Verein am Wochenende ein Bekennerschreiben eingegangen, in dem sich Vertreter einer Animal Liberation Front (A.L.F.) zu dem Brandanschlag auf die Hähnchenmastanlage in Sprötze bekennen.
Dies teilte der Verein in einem Fax an das Hamburger Abendblatt mit. Unter der dabei angegebenen Mobiltelefonnummer gab es allerdings keine Verbindung zu den Absendern. Die Polizeiinspektion Harburg in Buchholz wollte sich am Sonntag zu dem angeblichen Bekennerschreiben noch nicht äußern.

In der Nacht zu Freitag, 30. Juli, hatten unbekannte Brandstifter in den frühen Morgenstunden die fast fertiggestellte 1600 Quadratmeter große Hähnchenmastanlage des Landwirts Malte Eickhoff in Sprötze niedergebrannt. Die Experten der Polizei fanden heraus, dass offenbar mehrere Personen an dem Anschlag beteiligt waren. Inzwischen wurde eine Belohnung in Höhe von 21.000 Euro zur Ergreifung der Täter ausgesetzt. Eine in solch einem Falle noch nie ausgewiesene hohe Summe, die sich wie folgt zusammensetzt: 5000 Euro kommen von der Polizeiinspektion Lüneburg, 5 000 Euro vom Niedersächsischen Landvolk, 10.000 Euro vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und 1000 Euro von einem Geldgeber, der nicht genannt werden möchte.

Die Polizei reihte den Brandanschlag ins Schema „Sabotage-Tat“ ein, mit dem Täter aus der sogenannten Tierbefreierzone den Betrieb der Anlage verhindern wollten. Das Abendblatt berichtete. Glaubt man dem Bekennerschreiben, stimmt diese Vermutung. Aus diesem Schreiben zitiert die Tierrechtsorganisation „die tierbefreier“ wie folgt:

„Nichtmenschliche Tiere werden als nutzbare Ressource angesehen und behandelt. (…) Dabei werden ihnen jegliche Bedürfnisse, Gefühle, Wünsche und Schmerzempfindungen abgesprochen. Die Aktion wurde durchgeführt, um direkt Leben zu retten, da alle vorher argumentativ geführten Auseinandersetzungen gescheitert sind. Der psychische Druck und der finanzielle Schaden, der auf dem/der Besitzer/in lastet, ist uns bewusst. Dies steht aber in keinem Verhältnis gegenüber den Qualen, die die Hähnchen dort erleiden müssten. Alle Versuche, die Mastanlage wieder aufzubauen, um Profit auf Kosten von Individuen zu machen, werden wir zu verhindern wissen!“

Anschließend betont der Verein „die tierbefreier“ in seiner Mail, dass er sich nicht an illegalen Aktivitäten beteiligt, sich jedoch nicht von diesen distanziere. „Wir machen uns die Inhalte veröffentlichter Bekennerschreiben nicht zu eigen, sondern berichten über die ethischen Gründe, die für die Aktionen angegeben werden, um die Öffentlichkeit zu informieren“, so der Verein in seinem Schreiben.

Bei der Animal Liberation Front (A.L.F., auf deutsch Tierbefreiungsfront) handelt es sich um eine international wirkende Gruppe der militanten Tierbefreiungsbewegung, deren Ziel es ist, mittels Anschlägen auf Einrichtungen und andere materielle Güter sowie „Tierbefreiungen“ Tierversuche und Tötung von Tieren zu verhindern.

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Öffentliche Erklärung der Tierschutzpartei zum Brand in Sprötze http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/oeffentliche-erklaerung-der-tierschutzpartei-zum-brand-in-sproetze/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/oeffentliche-erklaerung-der-tierschutzpartei-zum-brand-in-sproetze/#comments Tue, 10 Aug 2010 20:07:27 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/10/oeffentliche-erklaerung-der-tierschutzpartei-zum-brand-in-sproetze/ In die Radikalität getrieben…

„Für den Brandanschlag auf die noch nicht mit Tieren besetzte Mastanlage für „Hähnchen“ in Sprötze (Niedersachsen) in der Nacht zum 30. 07.10 hat sich eine deutsche Gruppe der A.L.F. (Animal Liberation Front) mit einem Bekennerschreiben verantwortlich erklärt. Die Partei Mensch Umwelt und Tierschutz wertet diesen Brandanschlag als ein klares Zeichen dafür, dass immer mehr konsequente Tier- und Umweltschützer in unserem Land die Hoffnung verloren haben, sich effektiv mit legalen, rechtsstaatlichen Mitteln gegen solche Unrechts- und Elendsprojekte wie diese Mastanlage zu wehren! Sie werden in die Radikalität getrieben, weil ihre Bemühungen um Verbesserungen zum Schutz der Tiere und der Umwelt bei den politisch Verantwortlichen auf taube Ohren stoßen. Die Mastanlage in Sprötze sollte als Zulieferungsanlage für den geplanten „Hähnchen“-Schlachthof in Wietze (der größte Betrieb dieser Art in Europa) dienen. Um dieses Großprojekt zu realisieren, müssen im Umkreis von 100 Kilometern über 400 neue „Hähnchen“-Mastanlagen errichtet werden, wogegen seit Monaten Tier- und Umweltschützer vergeblich Sturm laufen – unterstützt von vielen Bürgerinitiativen vor Ort, die sich vornehmlich gegen die zu erwartenden Geruchs-, Verkehrs- und Lärmbelästigungen zur Wehr setzen.

Nach diesem Brandanschlag, einer Verzweiflungstat von Menschen, die sich vermutlich in einem massiven emotionalen Notstand befanden, stehen nun vielerorts Tierschützer und Umweltaktivisten pauschal am Pranger und nicht etwa diejenigen, die für massenhaftes Tierleid verantwortlich sind und damit diese Straftat provoziert haben.

Die Agrarministerin von Niedersachsen, Astrid Grotelüschen (CDU), selbst Miteigentümerin einer Mastanlage für Puten, setzt weiterhin auf den Bau von Tier-KZs und klagt die falschen Täter an – Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht anders zu helfen wussten, als zum Mittel der „Gewaltanwendung gegen Sachen“ zu greifen!

Man sollte darüber nachdenken, was unserer Demokratie mehr schadet: der Brandanschlag in Sprötze oder die Reaktion darauf seitens der niedersächsischen Agrarministerin. Hier wurde wieder einmal deutlich, dass die berechtigten Sorgen Hunderttausender Tier- und Umweltschützer ungehört bleiben, weil man/frau es sich nicht mit den Hühnerbaronen in Niedersachsen verderben will. “

Anmerkung der Redaktion: Aus Respekt vor den Opfern des Nationalsozialismus distanziert sich die Redaktion www.schweinerei.blogsport.de von KZ-Vergleichen mit Massentierhaltungsanlagen.

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Brandanschlag auf Hähnchenmastanlage in Sprötze http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/01/brandanschlag-in-sproetze-bei-hamburg/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/01/brandanschlag-in-sproetze-bei-hamburg/#comments Sun, 01 Aug 2010 13:44:05 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/01/brandanschlag-in-sproetze-bei-hamburg/ Hannoversche Allgemeine, Kreis Harburg, 01.08.2010

Bei einem Brandanschlag ist in der Nacht zum Sonnabend eine Hähnchenmastanlage in Sprötze bei Buchholz im Kreis Harburg komplett niedergebrannt. „Wir gehen eindeutig von Brandstiftung aus“, sagte ein Polizeisprecher. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500.000 Euro. Verletzt wurde niemand.


Die Proteste militanter Tierschützer gegen Hähnchenmastanlagen scheinen eine dramatische Dimension erreicht zu haben. Unbekannte verübten in der Nacht zum Freitag auf eine Anlage im Buchholzer Ortsteil Sprötze (Kreis Harburg) einen Brandanschlag. Dabei wurde das Gebäude komplett zerstört. Die Polizei geht eindeutig von Brandstiftung aus. Da bereits Wochen zuvor Tierschützer gegen diese Anlage vor dem Buchholzer Rathaus protestiert und eine mehrtägige Mahnwache vor dem Hof abgehalten hatten, konzentrieren sich die Ermittlungen inzwischen auf diese Gruppen.

„Wer sonst sollte einen Grund haben so etwas zu tun?“, sagte der Sprecher des niedersächsischen Agrarministeriums, Gert Hahne. Eine solche Eskalation sei erschütternd. „Das nächste Mal könnte ein Wohnhaus danebenstehen und Menschen zu Schaden kommen“, betonte Hahne.

Niedersachsen Agrarministerin Astrid Grotelüschen (CDU) verurteilte am Sonntag den Brandanschlag aufs Schärfste. Auf einer Solidaritätsveranstaltung am Brandort sagte die Ministerin der Nachrichtenagentur dpa: „Vor den Trümmern zu stehen schnürt mir die Kehle zu. Mit dieser Brandstiftung ist eine Grenze überschritten worden.“ Sie appellierte an die Täter, zur Sachlichkeit zurückzukehren, ehe „noch mehr Menschen in Angst und Schrecken versetzt werden.“ Bei dem Brand war ein Schaden in Höhe von 500.000 Euro entstanden. Tiere waren zum Zeitpunkt des Feuers nicht in der Mastanlage, die erst in etwa vier Wochen in Betrieb gehen sollte.

Insgesamt hatten an der von dem Landvolk organisierten Veranstaltung 500 Menschen teilgenommen, darunter 300 Bauern aus der Umgebung. Die Landwirte wollen die betroffene Familie unterstützen. „Sie haben angekündigt, die Belohnung für die Ergreifung der Täter zu verdoppeln“, sagte der stellvertretende Landrat des Kreises Harburg, Heiner Schönecke.

Zuletzt hatte der geplante Bau einer Geflügelmastanlage im Kreis Celle für monatelange Proteste und politische Diskussionen gesorgt. Vor zwei Wochen hatte dann jedoch das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg den Bau der Anlage genehmigt.

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Brandanschlag auf Mastanlage in Sprötze bei Hamburg http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/01/brandanschlag-auf-mastanlage-in-sproetze-bei-hamburg/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/01/brandanschlag-auf-mastanlage-in-sproetze-bei-hamburg/#comments Sun, 01 Aug 2010 13:40:47 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/08/01/brandanschlag-auf-mastanlage-in-sproetze-bei-hamburg/ Harburger Nachrichten, 1. August 2010
Vermutlich Brandstiftung: Wer hat das Feuer gelegt?

Die umstrittene Geflügelzuchtanlage in Sprötze ist gestern am frühen Morgen vollständig abgebrannt. „Wir haben Brandbeschleuniger gefunden“, sagte Polizeisprecher Jan Krüger auf Nachfrage der HAN. Brandstiftung ist somit mehr als wahrscheinlich.
von Julia Heitmann

Sprötze. Die 1600 Quadratmeter große Halle des Landwirts Gerhard Eickhoff am Kirchenhofweg befand sich noch im Bau, 36 000 Hähnchen sollten hier bald gemästet werden. Wer die Anlage angezündet hat, ist noch unklar. Eickhoff vermutet jedoch, dass es „militante Tierschützer“ waren, die so den Bau des Mastbetriebs verhindern wollten: „Das waren keine Anwohner und auch keine Neider. Wir hatten hier Gegner aus ganz Deutschland, die gegen Massentierhaltung protestiert haben. Einer von denen war es.“ Auf die Frage, ob er die Anlage trotzdem bauen wird, antwortete der Landwirt: „Wir stehen noch zwischen den Stühlen, wissen noch nicht, wie es weitergeht. Mir fehlen erst mal die Worte.“ Jan Krüger machte deutlich, dass die Polizei allen Hinweisen nachgehe: „Wir ermitteln in alle Richtungen, auch in Tierschutzkreisen.“

Rund 90 Feuerwehrleute hatten am frühen Morgen gegen das Feuer gekämpft, nach einer halben Stunde hatten sie die Flammen unter Kontrolle. Während der Löscharbeiten stürzten immer wieder Teile des Hallendachs ein, verletzt wurde aber niemand. Erst Stunden später war der Brand vollständig gelöscht. Eine zweite Halle, die in unmittelbarer Nähe stand, wurde von den Feuerwehrleuten erfolgreich abgeschirmt.

Nach Polizeiangaben beläuft sich der Schaden auf 500 000 Euro. Eickhoff hatte die Anlage, die für Bodenhaltung ausgelegt war, gebaut, um seinen Betrieb zukunftsfähig zu machen. Sohn Malte (23) soll irgendwann den Hof übernehmen. Im Mai hatte eine Gruppe von Tierschützern wochenlang gegen den Bau der Halle demonstriert. Die Aktivisten, die offenbar keinem der hiesigen Tierschutzvereine angehörten, hielten Mahnwachen ab und riefen im Internet zur Beteiligung an den Demonstrationen auf. Der Betreiber einer dieser Internetseiten war auf Anfrage der HAN nicht zu einer Stellungnahme bereit. Die Tierschützer hatten erklärt, die Mastanlage unbedingt verhindern zu wollen. Sie verurteilten die Bedingungen, unter denen die Küken in der Anlage „ihr elendes Dasein“ fristenmüssten.

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Zusammenfassung der Ereignisse http://Schweinerei.blogsport.de/2010/07/08/zusammenfassung-der-ereignisse/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/07/08/zusammenfassung-der-ereignisse/#comments Thu, 08 Jul 2010 17:09:16 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/07/08/zusammenfassung-der-ereignisse/ In der Sommerausgabe des grünen blatts wurde eine Zusammenfassung der Ereignisse um die Baupläne der Massentierhaltunsganlage in Alt Tellin veröffentlicht.

Hier könnt ihr sie nachlesen.

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Protestemailaktion http://Schweinerei.blogsport.de/2010/07/08/protestemailfaktion/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/07/08/protestemailfaktion/#comments Thu, 08 Jul 2010 16:57:26 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/07/08/protestemailfaktion/ Die Daberkower Landhof AG könnte direkt den Bau von europas größter Hänchenmastanlage in Alt Tellin stoppen, indem sie ihre Absichtserklärung zum Geländeverkauf an den Schweinezuchtinvestor zurückzieht. Die Kontaktinformationen, einen Email/Briefvorschlag oder Postkartenvordrucke findest du hier.
Den Investor direkt anschreiben könnt ihr auf seiner Webseite: www.straathof.de.
Die Webseite der Partei Bündnis 90/Die Grünen in Mv bietet eine Vorlage für eine Protestemailaktion an, um Christa Maruschke, die Leiterin des Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur Neubrandenburg und Matthias Lietz (CDU), den Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses im Landtag Mecklenburg-Vorpommern aufzufordern, keine Genehmigung für die geplante Schweinezuchtanlage in Alt Tellin zu erteilen.

Anmerkung der BLOG-Redaktion:
Politiker*innen verteten eigene Interessen. Wir glauben deshalb, dass Emails an Politiker*innen alleine nicht ausreichen, um die Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin zu verhindern.
Protestbriefe sind nur eine von vielen Aktionsformen – Straßentheater, Sabotage, Informationsstände, Flyerverteilen, Informationsveranstaltungen, öffentlichkeitswirksame Aktionen – sie alle tragen dazu bei, den Widerstand bunt und effektiv zu machen.
Und: Wer sich vegan ernährt, minimiert seinen Anteil an der Ausbeutung von Tieren, lebt ökologischer, fairer und gesünder.

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Streit um Schweine: Polizei ermittelt nach Vorfällen http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/streit-um-schweine-polizei-ermittelt-nach-vorfaellen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/streit-um-schweine-polizei-ermittelt-nach-vorfaellen/#comments Fri, 12 Mar 2010 09:43:14 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/streit-um-schweine-polizei-ermittelt-nach-vorfaellen/ NeusteNordeutscheNachrichten
11. März 2010 | 12:51 Uhr

Kruckow (dpa/mv)
– Im Streit um die geplante Ferkelzuchtanlage Alt Tellin (Kreis Demmin) ermittelt nach kriminellen Vorfällen jetzt die Polizei. Unbekannte haben das Haus des Geschäftsführers der Daberkower Landhof AG, Wilfried Kosalla, beschmiert, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Kruckow bei Demmin der dpa. Kosalla erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung. «Das ist kein Spaß mehr», sagte er der dpa. Vor zwei Monaten sei versucht worden, eine große Maschinenhalle des Betriebs bei Brook in Brand zu setzen. Die Firma vermutet Tierschützer hinter den Aktionen. In Alt Tellin ist eine Anlage mit 10 000 Sauen geplant. Die Genehmigung steht noch aus.

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Grafitti am Haus von Kosalla http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/grafitti-am-haus-von-kosalla/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/grafitti-am-haus-von-kosalla/#comments Fri, 12 Mar 2010 09:41:09 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/grafitti-am-haus-von-kosalla/ Nordkurier,
Artikel vom 12.03.2010
Wohnhaus beschmiert

Alt Tellin (NK). Der Streit um die geplante Ferkelzuchtanlage Alt Tellin spitzt sich immer mehr zu. Jetzt haben Unbekannte das Haus des Geschäftsführers der Daberkower Landhof AG beschmiert, teilte die Polizei gestern mit. Die Landhof AG hat Teilflächen an den Investor der geplanten Anlage verkauft. Der Geschäftsführer hat Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Die Firma vermutet extreme Tierschützer hinter der Aktion.

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Farbattacke auf Haus von Kosalla http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/bekennerschreiben-aufgetaucht/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/bekennerschreiben-aufgetaucht/#comments Fri, 12 Mar 2010 09:39:15 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/bekennerschreiben-aufgetaucht/ Auf linksunten.indymedia.org ist gestern folgendes bekenner_Innenschreiben aufgetaucht
Farbe für Tierausbeutungsprofiteure
Verfasst von: Anonym. Verfasst am: 11.03.2010

In der Nacht auf Mittwoch, 10.3.10 wurde am Haus von Wilfried Kosalla, Geschäftführer der Daberkower Landhof AG der Schriftzug „Wir kommen wieder, solange du mit Straathof dealst“ mit Sprayfarbe angebracht. „Wir fordern Wilfried Kosalla hiermit auf, seine Absichtserklärung zurückzuziehen, nach der Genehmigung des staatlichen Amtes für Umwelt und Natur (StAUN) Flurstücke der Daberkower Landhof AG an den Investor Adrian Straathof zu verkaufen“, so die Künstler. Der Investor plant auf dem Gelände zwischen Alt Tellin und Jarmen (Mecklenburg-Vorpommern) Europas größte Ferkelzuchtanlage zu betreiben.
Die Aktion reiht sich ein in eine Reihe von direkten Aktionen der letzten Monate, die sich auf dier Daberkower Landhof AG richten. Im Januar war von Unbekannten ein Brandanschlag auf dessen Zweigstelle in Brook verübt worden (Das Bekenner_Innenschreiben tauchte auf www.de.indymedia.org auf, wurde aber schon nach kurzer Zeit von der Redaktion zensiert. Das Original findet ihr hier).
„Es bleibt die Entscheidung von Kosalla und der Daberkower Landhof AG, das Leben von Tieren, den Willen der Menschen, die unter der Inbetriebnahme der Anlage leiden werden und den Erhalt des Klimas zu achten. Sie werden weiterhin ins Visier von massivem Protest geraten, wenn der Verkauf in die Tat umgesetzt wird.“

„Für eine klimafreundliche Landwirtschaft. Für die Befreiung von Tier und Mensch!“

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So langsam fängt der Spass an http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/ermittlungen-nach-farb-attacke-radikaler-tierschuetzer/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/ermittlungen-nach-farb-attacke-radikaler-tierschuetzer/#comments Fri, 12 Mar 2010 09:33:06 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/12/ermittlungen-nach-farb-attacke-radikaler-tierschuetzer/ Ermittlungen nach Farb-Attacke radikaler Tierschützer
Ostseezeitung, 12.3.2010

Seit Sommer 2009 richten Tierschützer Proteste gegen die Daberkower Landhof AG, die mit der geplanten Ferkelfabrik kooperiert.
Demmin (OZ) - Wilfried Kosalla bemüht sich um Gelassenheit, doch er ist besorgt. Der Vorstandschef der Daberkower Landhof AG bei Demmin entdeckte gestern an seinem Privathaus Flecken von grüner Farbe. Nach einem anonymen Bekennerschreiben, das im Internet kursiert und der OSTSEE-ZEITUNG zuging, handelt es sich bei der Farb-Attacke um Proteste von Gegnern der in Alt Tellin geplanten Ferkelaufzuchtanlage. Kosalla erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt gegen unbekannt.

Obwohl der aktuelle Schaden an seinem Haus gering sei, meint der 55-Jährige: „Das ist jetzt langsam kein Spaß mehr.“ Im Januar hatte es einen Brandanschlag auf eine Lagerhalle des Agrarbetriebs bei Brook gegeben, zu dem sich im Internet ebenfalls eine Gruppe von radikalen Massentierhaltungs-Gegnern bekannte. Glücklicherweise sei das Feuer schnell entdeckt worden, so dass es bei einem Schaden von rund 20 000 Euro blieb. „Aber in der Nähe stehen Häuser, es hätte viel schlimmer ausgehen können“, sagt Kosalla.
Mit den Attacken wollen die Akteure nach eigenen Angaben erreichen, dass die Landhof AG keine Flächen an den holländischen Investor Straathof verkauft, der in Alt Tellin eine der größten Schweinezuchtanlagen Deutschlands bauen will. „Die Flurstücke sind aber bereits vor einem Jahr verkauft worden“, sagt Kosalla. Den größten Teil der Flächen habe sich Straathof bei der bundeseigenen Bodengesellschaft BVVG gesichert.
Die Landhof AG, deren Tochterfirmen rund 10 000 Hektar Acker und Grünland bearbeiten, will Straathof zudem Gärrückstände aus dessen geplanter Biogasanlage abnehmen und auf ihren Feldern ausbringen. Schon im Sommer 2009 hatten Tierschutz-Aktivisten den Daberkower Agrarbetrieb belagert. Kosalla: „Wir wollten mit den jungen Leute reden, aber für die ist jeder ein Mörder, der Fleisch isst.“ Postkarten und Faxe gegen die Ferkelfabrik habe sein Betrieb an Straathof weitergeleitet.
Auch vor Ort protestiert eine Bürgerinitiative gegen die Ferkelanlage. Anwohner befürchten Geruchs- und Lärmbelästigung und sorgen sich um den Tourismus im Tollensetal.

ELKE EHLERS

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Brandanschlag bei Daberkower Landhof AG http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/02/brandanschlag-bei-daberkower-landhof-ag/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/02/brandanschlag-bei-daberkower-landhof-ag/#comments Tue, 02 Mar 2010 18:01:55 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/03/02/brandanschlag-bei-daberkower-landhof-ag/ Nachdem sich über Mundpropaganda verbreitet hat, dass es in der Brooker Zweigstelle der Daberkower Landhof AG gebrannt haben soll, haben wir bei Recherchen folgenden, mittlerweile vom Veröffentlichungsportal Indymedia zensierten Artikel gefunden, bei dem es sich wohl um ein Bekenner_Innenschreiben handelt. (Erschienen auf de.indymedia.org am 15.2.2010 um 19:05 Uhr). Wir errinern noch einmal daran, dass dieser Blog Aktionen rund um die Ferkelfabrik in Alt Tellin lediglich dokumentiert und zur Information der Öffentlichkeit wiedergibt.

„Daberkower Landhof AG angezündet“

„In der Nacht zum 26.1.10 zündeten wir in Brook die Lagerhalle der Daberkower Landhof AG an. Diese will ein Grundstück in Neu Plötz an Adrian Straathof verkaufen, der dort die größte „Ferkelproduktionsanlage“ Europas bauen will. Wir kündigten für die Zukunft mehr ähnliche Aktionen in einem Brief an Winfried Kosalla, den Firmenvorsitzenden an.

[In der Ferkelproduktionsanlage] … werden täglich 600 Lebewesen geboren, die nach einem kurzen und Qualerfüllten Leben vom Schlachter ermordet werden. Die Schweine werden nicht als Individuen, sondern als Rohstoffe betrachtet.Dies werden wir auf keinen Fall zu lassen. Um dem Firmenvorsitz Winfried Kosalla und dem Hauptaktionär …. deutlich zu machen, wie wir auf so einen Verkauf antworten und was die Konsequenzen sein werden, haben wir ihnen diesen Brief geschickt:“

„Guten Morgen.
Hoffentlich war diese Nacht für dich geruhsam. Wenn Mörder überhaupt ruhig schlafen können. Du wirst die Erholung für die kommenden Tage, Wochen, oder Jahre brauchen. Wir haben die Lagerhalle der Daberkower Landhof AG in Brook angezündet. Wenn du im Namen der Daberkower Landhof AG an Straathof ein Grundstück verkaufst, wird weiterer Schaden folgen. Wir werden insgesamt so viel Eigentum der DLAG zerstören, bis der Schaden drei mal so hoch ist, wie der Preis, den Straathof euch für das Gelände zahlt. Versicherung bringt nichts, dann werden wir so lange weiter machen, bis die Versicherungsbeträge hoch genug sind. Securitys kosten auch Geld. Ausserdem sind sie für uns kein Hindernis. Wir werden auch Privateigentum von dir zerstören, für den Fall, dass Straathof dich besticht. Der Verkauf wird sich für dich also nicht lohnen, sondern wird dir sehr schaden. Ein Mensch wie du, der auf das Leben und die Würde von anderen Tieren scheißt, versteht vielleicht nicht, warum wir den verkauf nicht zulassen werden. Deshalb bleibt unsere Erklärung kurz. Dass Tiere für den Menschen leben, stimmt nicht. Sie leben für sich und wollen frei sein. Dass du mehr wert bist als deine Opfer, bloß weil du der Spezies Mensch angehörst, stimmt nicht. Für uns bist du nur ein dreckiger Mörder.“

„Wir werden diese Ankündigungen ausführen, wenn die DLAG verkauft. Dies nicht aus Rache. Das hilft nicht den Opfern dieser Menschen. Sondern es ist notwendig, damit solche Aktionen auch in Zukunft wirksam bleiben. Vielleicht findet manche, diese gewalt ist nicht angebracht. Wir finden sie ist gerechtfertigt. Ein Lebewesen ist unvergleichlich wertvoller als 1000 Lagerhallen, 1000 Tiertransporter oder 1000 Panzer. Wir zerstören Dinge um damit Ausbeutung und Mord zu verhindern.
Bis Alle Käfige und Knäste leer und alle Individuen auf diesem Planeten frei sind. „

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Rechtlich bleibt Flugblatt wohl ohne Folgen http://Schweinerei.blogsport.de/2010/02/26/rechtlich-bleibt-flugblatt-wohl-ohne-folgen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/02/26/rechtlich-bleibt-flugblatt-wohl-ohne-folgen/#comments Fri, 26 Feb 2010 04:19:05 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/02/26/rechtlich-bleibt-flugblatt-wohl-ohne-folgen/ Nordkurier – Demminer Zeitung, Artikel vom 25.02.2010, Von Stefan Hoeft

Alt Tellin/Neubrandenburg/Schwerin. Die auf den ersten Blick recht offiziell erscheinende „Bürgerinformation“, die am Dienstag fälschlicherweise das Aus für die Pläne zur Errichtung einer großen Schweinezucht in der Gemeinde Alt Tellin vermeldete, ist beim für das Genehmigungsverfahren zuständigen Staatlichen Amt für Umwelt und Natur (StAUN) Neubrandenburg ebenso auf Erstaunen gestoßen wie beim Wirtschaftsministerium in Schwerin. Und hat in den Behörden durchaus für Verärgerung gesorgt. Zumal es dort so einige Anrufe wegen des Flugblattes gab, das morgens in Briefkästen der Alt Telliner Ortsteile steckte.


„Der Sturm im Wasserglas war gestern doch immens“, meinte die StAUN-Leiterin Christa Maruschke am Mittwoch gegenüber Nordkurier. Sie wollte sich zu keiner offiziellen Bewertung hinreißen lassen, finde es aber „schon sehr interessant“, dass sich dort jemand anmaße, im Namen ihrer Behörde zu sprechen. „Und das mit Argumenten, die einer rechtlichen Prüfung überhaupt nicht standhalten.“ Denn was in diesem Schreiben zu lesen war, seien vor allem eine Reihe persönlicher Argumente gegen diese Ferkelzucht. So etwas allerdings seien Beweggründe, die sich eine Behörde überhaupt nicht zu eigen machen könne und dürfe, schließlich müsse ihre Entscheidung auch vor Gericht Bestand haben. So wurde als Ablehnungsbegründung unter anderem das Misstrauen gegenüber dem niederländischen Investor angeführt sowie die Aussage, dass durch die Stallanlage die Immobilienwerte um bis zu 70 Prozent sinken würden.
Sie sehe das Ganze zwar als alles andere als einen Scherz an, doch rechtlich unternehme ihr Haus dagegen nichts. Zumal der Name ihrer Behörde gar nicht richtig wiedergegeben worden sei. „Wir werden das nicht verfolgen.“ Es sei aber wohl auch das Wirtschaftsministerium betroffen, prangt doch sein Mecklenburg-Vorpommern-Logo groß im Briefkopf.
Indes handele es sich dabei keineswegs um ein hoheitliches Zeichen, stellte dessen Pressesprecher Gerd Lange klar. Gleichwohl sei die Verwendung in diesem Zusammenhang alles andere als seriös, was wiederum zu dem Flugblatt an sich passe. „Wir gehen davon aus, dass es sich um eine sogenannte schriftliche Lüge handelt“, verdeutlichte er. „Die ist nicht strafbar.“ Allerdings würden als Reaktion darauf die Behörden informiert, dass dieses in der Gemeinde Alt Tellin verteilte Druckwerk keine offizielle Mitteilung darstellt.

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Falschinformation zu Schweinezucht http://Schweinerei.blogsport.de/2010/02/25/falschinformation-zu-schweinezucht-2/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/02/25/falschinformation-zu-schweinezucht-2/#comments Thu, 25 Feb 2010 11:18:36 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/02/25/falschinformation-zu-schweinezucht-2/ Nordkurier – Demminer Zeitung
Artikel vom 24.02.2010
Von Stefan Hoeft

Neubrandenburg/Alt Tellin. Die Unterlagen zum Genehmigungsverfahren für die in der Gemeinde Alt Tellin geplante große Schweinezuchtanlage befinden sich nach wie vor in der Bearbeitung beim Staatlichen Amt für Umwelt und Natur Neubrandenburg, es gibt bisher also weder eine Zustimmung noch eine Ablehnung für das Vorhaben. Dies stellte die Behörde gestern auf Nordkurier-Anfrage klar. Sie reagierte damit auch auf ein Flugblatt, das viele Bürger der Gemeinde Alt Tellin gestern in ihren Briefkästen fanden. Mit offizieller Aufmachung „Mecklenburg-Vorpommern, Staatliche Abteilung für Umweltfragen und Naturschutz“ vermeldet diese „Bürgerinformation“, dass der Antrag auf Baugenehmigung einer Ferkelproduktionsanlage in einer Sitzung am 18. Februar 2010 durch das StAUN abgelehnt wurde.
„Das ist definitiv nicht von uns gekommen“, stellte gestern Monika Kadagies vom Vorzimmer der Neubrandenburger Behördenleiterin Christa Maruschke klar. Ihre allein für Presseanfragen zuständige Chefin sei den ganzen Dienstag nicht im Haus, so dass sie zu weiteren Reaktionen des StAUN auf die offensichtliche Fälschung nichts sagen könne und dürfe. Sie bestätigte aber, dass das Schreiben auch dem Amt zugegangen sei – das es an die zuständigen Kollegen weiterleitete. Eine so genannte Informationsbeauftragte und eine Mitarbeiterin namens Andrea Maurer, so ist das Flugblatt unterzeichnet, existiere nicht beim StAUN, berichtete Monika Kadagies. Und informierte zumindest über den Fortgang des umstrittenen Genehmigungsverfahrens: „Dieser Vorgang ist bei uns immer noch in der Prüfung.“

Dass die Behörde dabei zu einer ähnlich gearteten Einschätzung kommt wie die Verfasser des Flugblattes, darf angesichts der StAUN-Stellungnahmen zu dem Thema in der Vergangenheit stark bezweifelt werden. „Nachdem Vor- und Nachteile für die ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns gründlich durch das StAUN geprüft wurden, konnte weder ein gesellschaftlicher Mehrwert noch eine Begünstigung für Mecklenburg-Vorpommern ersichtlich werden“, heißt es beispielsweise in der „Bürgerinformation“. Als Begründung werden von besagter ominöser Andrea Maurer unter anderem für Anwohner und Umwelt unzumutbare Lärm- und Geruchsbelästigungen ins Feld geführt, ebenso wie ein mit dem Bau verbundener langfristiger Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Zugleich verweist das Blatt im DIN-A4-Format auf „künftig verstärkte Förderungen von landwirtschaftlichen Kleinstproduzenten“. Für Informationen dazu sowie ausführliche Angaben zu den Beschlüssen der Behörde führt die „Wurfsendung“ obendrein Telefon- und Faxnummern sowie die E-Mail-Adresse des StAUN Neubrandenburg an. „Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung“, so die „Informationsbeauftragte“.

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Brand in Alt Telin: Hoher Sachschaden bei Feuer in Rinderzuchtbetrieb http://Schweinerei.blogsport.de/2010/02/25/brand-in-alt-telin-hoher-sachschaden-bei-feuer-in-rinderzuchtbetrieb/ http://Schweinerei.blogsport.de/2010/02/25/brand-in-alt-telin-hoher-sachschaden-bei-feuer-in-rinderzuchtbetrieb/#comments Thu, 25 Feb 2010 11:17:05 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2010/02/25/brand-in-alt-telin-hoher-sachschaden-bei-feuer-in-rinderzuchtbetrieb/ Nachrichten von www.LocalXXL.com
19.12.09 07:24

Alt Tellin (ddp-nrd). Bei einem Brand ist am Freitag in einem Landwirtschaftsbetrieb im Kreis Demmin Sachschaden in Höhe von 100 000 Euro entstanden. Wie die Polizei in Neubrandenburg auf ddp-Anfrage berichtete, schlugen am Nachmittag des Vortages aus zunächst ungeklärter Ursache in Alt Tellin Flammen aus einer großen Halle eines Rinderzuchtbetriebes.

Trotz mehrstündigen Feuerwehreinsatzes wurden etwa 500 Strohballen vernichtet, Maschinen sowie das Wellasbestdach des Gebäudes aus Betonplatten zerstört oder stark beschädigt. Über 100 Kühe konnten in Sicherheit gebracht werden. Personen wurden den Angaben nach nicht verletzt. ddp/frd/arh

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Farb-Anschlag auf Metzgerei http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/19/farb-anschlag-auf-metzgerei/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/19/farb-anschlag-auf-metzgerei/#comments Wed, 19 Aug 2009 03:50:47 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/19/farb-anschlag-auf-metzgerei/ Hier ein aktueller Indymediabericht.
http://linksunten.indymedia.org/de/node/9828

Außerdem kam es zu einer Farb-Attacke von Unbekannten auf eine Metzgerei. Bei linksunten.indymedia.org ist ein Bekenner_innen – Schreiben erschienen.

„In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 15. August, kam es in Greifswald zu Farbanschlägen auf den Fleischerreibetrieb Greifenfleisch. Dabei wurden sowohl Fenster als auch Türen mit Spraydosen verschönert, das Türschloss des Leichenhandels mit Kleber verstopft und Werbeschilder des hiesigen Betriebes sowie eine dazugehörige Hauswand mehrfach mit dem Begriff „Mörder“ versehen. Darüber hinaus wurde in leserlichen Druckbuchstaben die Parole „Solange Menschen schlachten, gibt es Krieg“ an der Hauswand hinterlassen.

Grund dafür ist der Mord an tausenden fühlenden Lebewesen, die täglich aus vermeidlich geschmacklichen Gründen ihrer Freiheit, Würde und schließlich ihres Lebens beraubt werden, um dann als zerhackte Leichenteile über die Fleischtheken, wie jene bei Greifenfleisch zu wandern. Das Leid, welches nichtmenschliche Tiere aus reiner Ignoranz und Egoismus der Menschen, die immer noch Leichenteile, Eier, Milch oder andere gewaltsam geraubte Tierprodukte in sich hineinstopfen, täglich ertragen müssen, können und wollen wir nicht länger hinnehmen.

Um auf diese Perversion aufmerksam zu machen, aber auch um ein Zeichen zu setzten, dass wir niemals aufgeben werden, solange fühlende Lebewesen ein solch trauriges Dasein fristen müssen, gefangen hinter Gittern, missbraucht als Produktionsmaschinen für Produkte an denen Blut klebt.

Wir wehren uns gegen die Tierausbeuterindustrie und ihre kranken Auswüchse. Wir solidarisieren uns mit allen Kämpfenden gegen diese weltweit. Dabei sahen wir uns durch die Räumung des besetzten Tierversuchsgeländes in Hannover und die Auseinandersetzungen um die geplante Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin inspiriert.

Keinen Frieden mit Massenmördern!

Feuer, Flamme und Farbe der Tierausbeutungsindustrie!

Für die Befreiung von Tier und Mensch!“


Auch die Ostseezeitung berichtete

Greifenfleisch

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http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/19/farb-anschlag-auf-metzgerei/feed/
Soli-Aktion für die Besetzer_innen des Boehringer-Baugeländes http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/19/soli-aktion-fuer-die-besetzer_innen-in-hannover/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/19/soli-aktion-fuer-die-besetzer_innen-in-hannover/#comments Wed, 19 Aug 2009 03:47:56 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/19/soli-aktion-fuer-die-besetzer_innen-in-hannover/ http://linksunten.indymedia.org/de/node/9827
„In den letzten Tagen solidarisierten sich viele Menschen durch verschiedene Aktionen mit den Besetzer_innen des Geländes in Hannover, auf dem Boehringer, Deutschlands zweitgrößtes Pharmaunternehmen, ein Tierversuchslabor errichten will.
Die Besetzung wurde am 12.08.2009 geräumt, wodurch ein selbstorganisierter Freiraum zerstört wurde und sich wieder einmal gezeigt hat, dass das einzige Gegenargument eines Staates blinde Gewalt ist und immer sein wird. Aber unser Widerstand ist nicht gebrochen. Überall in Greifswald erschien ein Symbol, das ein wütendes Schwein zeigt, welches das Boehringer-Logo auffrisst. Unter anderem wurde es mehrfach auf dem Rubenowplatz und an zahlreichen Hauswänden hinterlassen.
Thematisch gibt es einen Zusammenhang zwischen den Protesten um Europas größte Ferkelzuchtanlage bei Alt Tellin, ca. 35km südlich von Greifswald und dem geplanten Impfstoffzentrum in Hannover. Dort sollen Tiere gefoltert werden um Massentierhaltung noch profitabler zu machen.

Verbreitet das Symbol, verschönert eure Stadt!
Hier findet ihr das Stencil und einen Flyer: http://linksunten.indymedia.org/de/node/9712″

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http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/19/soli-aktion-fuer-die-besetzer_innen-in-hannover/feed/
Flyer zur Räumung der Boehringer-Besetzung http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/15/flyer-zur-raeumung-der-boehringer-besetzung/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/15/flyer-zur-raeumung-der-boehringer-besetzung/#comments Sat, 15 Aug 2009 17:42:42 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/15/flyer-zur-raeumung-der-boehringer-besetzung/ Angelehnt an die Proteste gegen die Räumung der Boehringer-Besetzung in Hannover wurde ein Flyer erstellt.

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Telefonaktion heute http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/14/telefonaktion-heute/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/14/telefonaktion-heute/#comments Fri, 14 Aug 2009 19:33:26 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/14/telefonaktion-heute/ http://www.linksunten.indymedia.org/de/node/9700

Auf der oberen Webseite ist heute ein Aufruf erschienen, heute Nachmittag bis morgen früh bei Wilfried Kosalla, dem Vorsitzenden der Daberkower Landhof AG, anzurufen und ihn aufzufordern, das Firmengelände nicht an den Schweinezuchtinvestor Straathof zu verkaufen.

Die Telefonnummer von Wilfried Kosalla ist 039999 70498.

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Druckvorlage für Plakate und Schablonen zum Sprayen http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/14/druckvorlage-fuer-plakate-und-schablonen-zum-sprayen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/14/druckvorlage-fuer-plakate-und-schablonen-zum-sprayen/#comments Fri, 14 Aug 2009 19:28:31 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/14/druckvorlage-fuer-plakate-und-schablonen-zum-sprayen/ Folgende Logos sind bei linksunten.indymedia.org erschienen:

Logo

Sprayschablone

Sie stellen ein wütendes Schwein dar, welches das Boehringerlogo frisst. Boehringer will in Hannover ein Tierversuchslabor bauen lassen, um Impfstoffe zur Massentierhaltung, insbesondere für Schweine, aber auch für Kühe und andere Lebewesen testen. Seit sechs Wochen gab es auf dem zukünftigen Baugelände eine Besetzung von Tierrechtler_innen, welche am Dienstag gewaltsam durch ein massives Polizeiaufgebot geräumt wurde.
schweinerei.blogsport.de solidarisiert sich mit den Besetzer_innen. Mehr Infos findet ihr auf www.boehringerbesetzung.blogsport.de.

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Presse zu den Aktionstagen http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/14/ein-radiointerview-zu-den-aktionstagen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/14/ein-radiointerview-zu-den-aktionstagen/#comments Fri, 14 Aug 2009 14:51:45 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/14/ein-radiointerview-zu-den-aktionstagen/ Beim Pressespiegel findet ihr eine recht ausführliche Übersicht über die erschienenen Presseartikel.
Ausserdem gibt es zu den Aktionstagen ein Radiointerview mit Radio Dreyeckland (Freiburg).

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Räumung der Besetzung in Hannover http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/12/solidaritaet-mit-hannover/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/12/solidaritaet-mit-hannover/#comments Wed, 12 Aug 2009 19:14:09 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/12/solidaritaet-mit-hannover/ Heute morgen wurde die Besetzung des Bauplatzes vom geplanten Tierversuchslabor in Hannover geräumt. In diesem Labor sollten vor allem Impfstoffe für die Massentierhaltung getestet werden. „Wir denken an euch und hoffen, es geht allen Aktivist_innen vor Ort gut!“, so Christine Fuchs. Aktuelle Informationen findet ihr unter www.boehringerbesetzung.blogsport.de.

Boehringer

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Die Aktionstage – ein Rückblick http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/11/aktionstage-gegen-europas-groesste-geplante-ferkelzuchtanlage/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/11/aktionstage-gegen-europas-groesste-geplante-ferkelzuchtanlage/#comments Tue, 11 Aug 2009 16:36:30 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/11/aktionstage-gegen-europas-groesste-geplante-ferkelzuchtanlage/ Wenn es nach dem Willen des Investors Adrian Straathof gehen würde, wären schon bald 10.000 Sauen in einer riesigen Anlage in der Gemeinde Alt Tellin (Mecklenburg Vorpommern) eingesperrt. Sie sollen jährlich 250.000 Ferkel zur Welt bringen, welche dann an anderen Orten zur Schlachtreife gemästet werden.
Wie es solchen Tieren ergeht, ist bekannt. Sie sind auf viel zu engem Raum eingesperrt, werden mit Antibiotika und anderen Medikamenten am Leben erhalten und erreichen nie ihr volles Lebensalter. Am Ende wartet der Schlachthof oder das Verrecken in der Anlage bzw. beim Transport. Tiere gelten als Ware, doch sie sind und bleiben fühlende Lebewesen.
Es hat in Europa noch nie eine Anlage von solcher Größe gegeben. Für den Bau fehlt bislang die Erlaubnis des Staatlichen Amts für Umwelt und Natur. Das Baugelände befindet sich noch nicht im Besitz des Investors Straathof, sondern der Daberkower Landhof AG, welche von ihrem Vorsitzenden Wilfried Kosalla vertreten wird. Folglich hat Kosalla direkten Einfluss darauf, ob die Anlage gebaut wird oder nicht. Deswegen wurden schon viele Briefe, Faxe und Postkarten an ihn geschickt bzw. angerufen.
Darauf aufbauend fanden sich vom 8. bis 11. August in der Nähe des Baugeländes Umwelt- und Tierrechtsaktivisten und -aktivistinnen, Studierende und weitere Interessierte aus der Region, dem gesamten Bundesgebiet und sogar anderen Ländern Europas zusammen, um auf die Folgen von industrieller Massentierhaltung aufmerksam zu machen und die Gemeinde sowie die Daberkower Landhof AG dazu aufzufordern, den Bau der geplanten Anlage zu verhindern.

Was geschah während den Aktionstagen?

Im Rahmen der Aktionstage gab es am Samstag verschiedene Workshops und Vorträge, u.a. über die Anlage und ihr Folgen sowie Regionalen Strukturwandel.
Am Sonntag schloss sich von 16 bis 19 Uhr eine Kundgebung mit 70 Teilnehmenden sowie bunten Transparenten, Samba-Trommelmusik, Sprechchören und Straßen-Kreidemalereien vor dem Wohnhaus von Wilfried Kosalla in Kruckow an. Gegen 18 Uhr zog schließlich ein Protestmarsch vor das Hauptbetriebsgelände der Daberkower Landhof AG, welches sich im selben Ort befindet. Abends kam der Liedermacher Fidl Kunterbund zu Besuch in das Zeltlager und gab bei Lagerfeueratmosphäre ein kleines Konzert.

Schon am nächsten Morgen blockierten 20 jungen Menschen friedlich den Haupteingang des schon erwähnten Hauptbetriebsgeländes der Daberkower Landhof AG, wodurch einige Treckerfahrer und –fahrerinnen sich eine Pause nehmen durften. Die anwesende Polizei nahm zwei der Personen in Gewahrsam, ließ sie allerdings kurze Zeit später wieder frei. Nach Angaben der Teilnehmenden waren die Ingewahrsamnahme und das allgemeine Verhalten der Polizei in vielen Fällen unverhältnismäßig bis rechtswidrig.

Am Dienstag endeten zwar die Aktionstage, aber noch nicht der Widerstand. Deswegen war es einigen Teilnehmenden ein Bedürfnis, Kosalla ein baldiges Wiedersehen zu wünschen. Dazu weckten sie ihn Dienstags um halb 5 Uhr früh mit lauter Musik.

Unabhängig von den Aktionstagen kam es zu verschiedenen Soli-Aktionen vor Ort, durch die wir per Internet oder Hinweise von Anwohnenden aufmerksam geworden sind. Dazu gehören eine kurzzeitige symbolische Besetzung des Baugeländes, welches im Vornherein abgesperrt worden war und von der Polizei bewacht werden sollte, verschieden Schriftzüge (u.a. „Kosalla! Mörder haben Namen und Adressen“) auf der Häuserwand einer Zweigstelle der Daberkower Landhof AG sowie der Abladung von menschlicher Gülle vor dem Wohnhaus Kosallas. Ferner wurden Straßenschilder in Richtung Daberkow mit Richtung „Tiermord“ versehen. Auch ein Jagdhochsitz soll zerlegt worden sein.

Die OrganisatorInnen sind begeistert von den vielfältigen und zahlreichen kreativen Aktionen und blickt vorfreudig in eine widerständige Zukunft.

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Farbe gegen Daberkower Landhof AG http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/11/farbe-gegen-daberkower-landhof-ag/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/11/farbe-gegen-daberkower-landhof-ag/#comments Tue, 11 Aug 2009 08:16:39 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/11/farbe-gegen-daberkower-landhof-ag/ An der Brooker Zweigstelle der Daberkower Landhof AG stehen seit heute morgen Schriftzüge mit der Aufschrift „Tiermord, Klimakatastrophe, Vertreibung, Hunger: Vermeidbar!“ und „Kosalla, Mörder haben Namen und Adressen“.


Georg hat dazu einen Anwohner Interviewt:
http://www.youtube.com/watch?v=7HlgA8XzNvI

Die Aktionstage neigen sich dem Ende, das Zeltlager wurde bereits abgebaut. Der Widerstand geht jetzt erst richtig los!

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Kosallas persönlicher Weckruf http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/11/kosallas-persoenlicher-weckruf/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/11/kosallas-persoenlicher-weckruf/#comments Tue, 11 Aug 2009 08:05:50 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/11/kosallas-persoenlicher-weckruf/ Heute morgen um halb 5 wurde Wilfried Kosalla, Vorsitzender der Daberkower Landhof AG von einer Gruppe AktivistInnen und lauter Musik vor seinem Haus geweckt. Sie machten klar: „Die Aktionstage gehen zu ende, der Protest geht jetzt erst richtig los! Wir kommen wieder, solange, bis sie von ihrer Absicht, das Baugelände für die größte Ferkelzuchtanlage Europas bereitzustellen, zurücktreten“.
Auf dem Gehweg stand mit Straßenkreide: „Keine Ruhe für Tiermörder“.

Die Aktivistinnen bedauern,falls Familienangehörige und Nachbarn betroffen wurden. „Uns geht es um die Verhinderung der Ferkelzuchtanlage. Mehr nicht.“ so Ulrich Hase, einer der Aktivisten.

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Rechtswidrige Polizeiübergriffe http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/48/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/48/#comments Mon, 10 Aug 2009 13:30:31 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/48/ Die beiden Festgenommenen von heute morgen sind wieder frei. Ihnen geht es gut.
Die Polizei hatte willkürlich zwei vor dem Camp herausgegriffen und wollten sie der Kriminalpolizei zum Verhör vorführen. Als sie im etwa 20 km entfernten Demmin ankamen, erteilte ihr Einsatzleiter ihnen dafür eine Abfuhr – er hatte gar kein Interesse, die AktivistInnen vorzuladen und sie wurden ohne weitere Maßnahme wieder frei gelassen .

Auch auf dem Zeltlager ging die Polizei erstaunlich Repressiv vor. Sie drangen – gegen den Willen des Grundstücksbesitzers – mit Fahrzeugen auf Privatgelände ein (welches auch so gekennzeichnet war), um Personalien aufzunehmen. Dabei kam es zu sexistischen und demütigen Übergriffen: Mehrere weibliche AktivistInnen wurden aufgefordert, die farbe ihrer Unterwäsche zu zeigen – als sie sich weigerten, wurde ihnen gegen ihren Willen und unter Zwang in die Hose geschaut. Andere AktivistInnen berichten davon, auf unterstem Niveau von Polizeibeamten persönlich beleidigt worden zu sein.

Der Einsatz der Polizei hatte wohl den einzigen Zweck, politisch aktive Menschen zu erschrecken, bedrohen und von weitere Arbeit fernzuhalten. Oder aber er war ein simpler Beweis für die Unzurechnungsfähigkeit der Demminer „Dorfbullen“.
Einmal wieder zeigt sich die Willkür und Sinnlosigkeit des Polizeistaates.

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Zwei Festnahmen http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/zwei-festnahmen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/zwei-festnahmen/#comments Mon, 10 Aug 2009 11:42:02 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/zwei-festnahmen/ Nachdem heute morgen etwa 20 AktivistInnen eine friedliche Sitzblockade vor dem Hauptbetriebsgelände der Daberkower Landhof AG veranstalteten, wurde das private Zeltlager Stunden später von der Polizei aufgesucht. Dabei drangen sie, gegen den Willen des Besitzers, mit ihren Autos auf das Privatgelände vor und kontrollierten unter Gewahrsamsandrohung alle Personalien. Die zwei jungen Männer, die am morgen angeblich von der Polizei von der Sitzblockade weggetragen wurden, wurden daraufhin in Gewahrsam genommen. Noch wissen wir nicht wie lange, ein Anwalt ist eingeschaltet.
„Sie haben mich wirklich unangenehm behandelt“, so einer der Festgenommenen. „Sie haben mich geschubst, persönlich beleidigt und mir erst nach ständigem Nachfragen gesagt, warum und auf welcher Rechtsgrundlage sie mich jetzt mitnehmen.“
Die OrganisatorInnen der Aktionstage gegen die Ferkelzuchtanlage vom 8. bis 11.August verurteilen diese Maßnahmen stark. „Die Polizei hat heute mehrfach rechtswidrig gehandelt. Doch sie können unseren Protest nicht stoppen!“, so Christine Fuchs.

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Gülle für Kosalla http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/soli-aktion/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/soli-aktion/#comments Mon, 10 Aug 2009 08:46:40 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/soli-aktion/ Wie wir eben gelesen haben, fand am 10. August 2009 eine Soli-Aktion zu den Aktionstagen statt.

Hier das Bekenner_innen-Schreiben der Unbekannten:
„Scheißaktion für Tierrechte
Von: Den Scheißbolden.

Der Gülle-Multi Straathof ist auf die beschissene Idee gekommen, in MeckPomm bei Alt Tellin die größte Ferkelzuchtanlage Europas bauen zu wollen. Die Daberkower Landhof AG unter der Leitung von Kosalla stellt dafür ihr Land zur Verfügung. Die Anlage würde 60.000 Tonnen Gülle pro Jahr produzieren. Das stinkt uns gewaltig. Kosalla jetzt sicherlich auch. Denn als Denkanstoß brachten wir unsere Scheiße zu ihm vor die Haustür.
Seit dem 10.August 2009 wird zurückgeschissen!“

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Blockade des Hauptbetriebsgeländes der Daberkower Landhhof AG http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/blockade-des-hauptbetriebsgelaendes-der-daberkower-landhhof-ag/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/blockade-des-hauptbetriebsgelaendes-der-daberkower-landhhof-ag/#comments Mon, 10 Aug 2009 06:59:10 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/blockade-des-hauptbetriebsgelaendes-der-daberkower-landhhof-ag/ Kruckow, den 9. August 2009 – Die Aktionstage gegen den Bau der Ferkelzuchtanlage bei Alt Tellin gehen weiter. Heute Morgen haben rund 20 Aktivist_innen den einzigen Eingang des Hauptbetriebsgeländes der Daberkower Landhof AG in Kruckow blockiert. Ziel ist es, den Vorsitzenden des Unternehmens, Willfried Kosalla, dazu zu bewegen, das Baugelände nicht an den Investor Straathof zu verkaufen. Es gab auch schon erste Gespräche mit ihm vor Ort.

Die Aktion verlief friedlich. Gerüchte besagen, dass zwei AktivistInnen von der Polizei zur Seite getragen wurden.

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http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/10/blockade-des-hauptbetriebsgelaendes-der-daberkower-landhhof-ag/feed/
Erfolgreiche Demonstration gegen den Bau der Ferkelzuchtanlage Alt Tellin http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/09/erfolgreiche-demonstration-gegen-den-bau-der-ferkelzuchtanlage-alt-tellin/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/09/erfolgreiche-demonstration-gegen-den-bau-der-ferkelzuchtanlage-alt-tellin/#comments Sun, 09 Aug 2009 18:54:55 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/09/erfolgreiche-demonstration-gegen-den-bau-der-ferkelzuchtanlage-alt-tellin/ Kruckow, den 9. August 2009 – Am heutigen Sonntag fand in Kruckow im Landkreis Demmin, Mecklenburg Vorpommern, eine Kundgebung gegen den Bau der geplanten Schweinezuchtanlage, statt.
Ab 16 Uhr demonstrierten etwa 50 Umwelt- und TierrechtsaktivistInnen mit bunten Transparenten, Trommelmusik und Sprechchören vor dem Wohnhaus von Wilfried Kosalla, dem Vorsitzenden der Daberkower Landhof AG. Diese ist (Noch-) Eigentümerin des Grundstücks, auf dem die neue Anlage entstehen soll, beabsichtigt allerdings an den niederländischen Investor Straathof zu verkaufen, sobald das Bauvorhaben durch die Staatlichen Ämter für Umwelt und Natur Mecklenburg-Vorpommerns genehmigt wird. „Mit dem Verkauf gibt die Daberkower Landhof AG grünes Licht für den Bau einer Anlage, die katastrophale Folgen für die Umwelt hat und Leid für Millionen von Tieren bedeutet. Wir sind hier, um Wilfried Kosalla aufzufordern, nicht zu verkaufen und somit dieses Wahnsinnsprojekt zu stoppen“ meint Christine Fuchs, Studentin der Umweltwissenschaften in Greifswald. Wilfried Kosalla verließ sein Grundstück mit Beginn der Demonstration, jedoch fanden Gespräche mit NachbarInnen statt. Gegen 18.00 Uhr zog schließlich ein Protestmarsch vor das Betriebsgelände der Daberkower Landhof AG. Bereits im Vorfeld dieses Besuchs hatte Kosalla zahlreiche Briefe, Faxe und Anrufe von GegnerInnen des Bauvorhabens erhalten.

Mit 250000 „produzierten“ Ferkeln pro Jahr wäre die geplante Anlage in Alt Tellin die größte Europas. „Aus reiner Profitgier werden in solchen Anlagen fühlende Individuen unfassbar gequält. Das ist aus ethischer Sicht absolut verwerflich“, so Fuchs. Doch es sprechen auch andere Gründe gegen einen Geländeverkauf. Die fatalen Konsequenzen, die industrielle Massentierhaltung dieses Ausmaßes hat, sind an Orten, an denen bereits riesige Mast- und Zuchtanlagen in Betrieb sind, unübersehbar: Gewässer, Böden und Wälder werden durch den Ammoniakgehalt der Gülle verseucht, Gestank und Verkehr machen ein Leben in der Umgebung ungenießbar. Tatsächlich gehen mehr Arbeitsplätze in kleinbäuerlichen Betrieben und im Tourismussektor verloren als durch die Massentierhaltungsindustrie geschaffen werden.
Betont werden muss jedoch, dass sich die Folgen von Fleischproduktion keineswegs auf die unmittelbare Umgebung solcher Anlagen beschränken und damit kein rein lokales Problem sind, sondern im globalen Zusammenhang gesehen werden müssen. So trägt der Viehhaltungssektor zu 18 % des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen bei, ist also stärker für den Klimawandel verantwortlich als die weltweite Nutzung von Flugzeugen, Autos und anderen Personenverkehrsmitteln. Desweiteren ist der Anbau von Futtermitteln, die aus Südamerika nach Europa importiert werden verantwortlich für die massive Rodung von Regenwald sowie der Vertreibung von zehntausenden Menschen zur Erschließung neuer Flächen. Protest gegen einzelne Massentierhaltungsbetriebe kann deswegen nicht ohne eine grundlegende Kritik am herrschenden landwirtschaftlichen System, das ohne die Ausbeutung von Menschen, Tieren und der Umwelt nicht funktioniert, stattfinden.

Die heutige Aktion in Kruckow fand im Rahmen der Aktionstage gegen die geplante Anlage vom 8. bis 11. August statt. Für vier Tage kamen dazu Umwelt- und TierrechtsaktivistInnen, Studierende und weitere Interessierte aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet zusammen, um auf die Folgen von industrieller Massentierhaltung aufmerksam zu machen und die Gemeinde Alt Tellin sowie die Daberkower Landhof AG dazu aufzufordern, den Bau der geplanten Anlage zu verhindern.

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http://Schweinerei.blogsport.de/2009/08/09/erfolgreiche-demonstration-gegen-den-bau-der-ferkelzuchtanlage-alt-tellin/feed/
Mobilisierung für die Aktionstage http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/30/mobilisierung-fuer-unsere-aktionstage/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/30/mobilisierung-fuer-unsere-aktionstage/#comments Thu, 30 Jul 2009 21:36:21 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/30/mobilisierung-fuer-unsere-aktionstage/ Um mindestens die halbe Welt zu unseren Aktionstagen vom 8. bis 11. August in Alt Tellin zu bewegen, haben wir uns etwas zur Mobilisierung einfallen lassen.

Hier unsere Mini-Mobilisierungstour:

Sonntag, 2.August 2009, 18 Uhr: New Yorck, Bethanien, Berlin Kreuzberg
Dienstag, 4. August 2009, 20 Uhr im Klex in Greifswald
Donnerstag, 6. August in Demmin im Gebäude der AWO
(http://antifadm.blogsport.de/2009/07/29/aktionstage-in-alt-tellin/)

Und hier der *Offizielle Jingle zu den Aktionstagen*:

Die agressivere Version:
http://banause.maechtigen-durst.de/tierrecht/Jingle/animalliberation.mp3
Die liebe Version:
http://banause.maechtigen-durst.de/tierrecht/Jingle/freiheitfuerdieferkel.mp3

Ausserdem gibt es jetzt eine Infozeitung rund um Tierhaltung und die Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin: http://banause.maechtigen-durst.de/tierrecht/Layout-Buntschuh.pdf

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http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/30/mobilisierung-fuer-unsere-aktionstage/feed/
Flyer zu den Aktionstagen online! http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/22/flyer-zu-den-akttionstagen-online/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/22/flyer-zu-den-akttionstagen-online/#comments Wed, 22 Jul 2009 19:46:51 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/22/flyer-zu-den-akttionstagen-online/ Hier sind die aktuellen Flyer zu unseren Aktionstagen vom 8. bis 11.August zum runterladen, ausdrucken, kopieren und verteilen: an Schulen, in Kneipen, bei FreundInnen, in eurem nächsten autonomen Zentrum, bei der nächsten Demo, in Bussen und Zügen, … wo auch immer. Viel spass damit!

Flyer deutsch klein

Flyer deutsch gross

Flyer english small

Flyer english large

Aktuelle Infos zu den Aktionstagen findet ihr auf www.schweinerei.blogsport.de/aktionstage/

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Mysteriöser Brand im Putenstall bei Grimmen http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/18/mysterioeser-brand-im-putenstall-bei-grimmen/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/18/mysterioeser-brand-im-putenstall-bei-grimmen/#comments Sat, 18 Jul 2009 12:16:04 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/18/mysterioeser-brand-im-putenstall-bei-grimmen/ Gab es einen Brandanschlag gegen die geplante Putenmastanlage bei Grimmen?

Aus der Ostseezeitung vom 14.7

„*Grimmen* (OZ) – Eine Putenmastanlage ist in der Nacht zum Montag in
Keffenbrink bei Grimmen durch ein Feuer vollständig zerstört worden.
Anwohner hatten in der Nacht kurz vor zwei Uhr Alarm geschlagen. Trotz
des sofortigen Großeinsatzes von mehreren Freiwilligen Feuerwehren mit
elf Fahrzeugen und 51 Kameraden konnte der Stall nicht mehr gerettet
werden. Erst gegen 11 Uhr war der Einsatz der Brandbekämpfer beendet.
Die Brandursache war den Polizeiangaben zufolge zunächst unklar. Bei dem
völlig ausgebrannten Gebäude handelt es sich um einen ehemaligen
LPG-Flachbau mit Asbest-Dach. Der Sachschaden wird laut Polizei
vorläufig mit etwa 20 000 Euro beziffert. Tiere waren glücklicherweise
nicht in dem Stall. 800 Puten sollten gestern dort untergebracht werden.
Zur Ermittlung der Brandursache kamen gestern Experten der Grimmener
Kripo nach Keffenbrink. Wie OZ erfuhr, sei nach deren Erkenntnissen eine
technische Ursache für das Feuer auszuschließen. Ermittelt wird jetzt
wegen des Verdachts der Brandstiftung.“

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http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/18/mysterioeser-brand-im-putenstall-bei-grimmen/feed/
Verkaufen sie nicht, Wilfried Kosalla! http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/01/verkaufen-sie-nicht-wilfried-kosalla/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/01/verkaufen-sie-nicht-wilfried-kosalla/#comments Wed, 01 Jul 2009 17:58:47 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/01/verkaufen-sie-nicht-wilfried-kosalla/ Ruft ihn und die AG an, schickt viele lange Faxe und wütende Briefe, beschwert euch, [...]]]> Das Gelände, auf dem die Ferkelzuchtanlage entstehen soll, gehört noch nicht dem Investor Straathof, sondern der Daberkower Landhof AG. Dessen Vorsitzender, Willfried Kosalla, hat aber eine Absichtserklärung unterzeichnet, derzufolge er verkaufen wird, sobald die Genehmigung von der Umweltbehörde erteilt wird.
--> Ruft ihn und die AG an, schickt viele lange Faxe und wütende Briefe, beschwert euch, fordert ihn auf, nicht zu verkaufen! Je öfter, desto effektiver…
Daberkower Landhof AG:
Telefon: 039999 7540
Telefax: 039999 75440 und 039999 70305
Adresse: Dorfstr. 50, 17129, Kruckow

Vorsitzender Wilfried Kosalla 039999 70498
Adresse: Dorfstr. 18, 17129 Kruckow

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http://Schweinerei.blogsport.de/2009/07/01/verkaufen-sie-nicht-wilfried-kosalla/feed/
Schweine-Streit: Lokal des Bürgermeisters beschmiert http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/30/grafitti-gegen-frank-karstaedt/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/30/grafitti-gegen-frank-karstaedt/#comments Tue, 30 Jun 2009 13:49:34 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/30/grafitti-gegen-frank-karstaedt/ „Mit Graffiti beschmierten Unbekannte das Haus des Alt Telliner Bürgermeisters.“
Artikel von Stefan Hoeft, Nordkurier, 29. Juni 2009

grafitti

„Graffiti-Attacke. Die Auseinandersetzung um die in der Gemeinde Alt Tellin geplante Schweinezuchtanlage eines aus den Niederlanden stammenden Agrarindustriellen hat am Wochenende eine neue Form angenommen: Bisher unbekannte Täter „verzierten“ die Fassade der örtlichen Gaststätte „Storchenbar“ sowie Teile des Gehweg- und Straßenpflasters mit Schriftzügen gegen das Vorhaben und diesbezüglichen Drohungen.
Alt Tellin. Die Täter kamen nachts und hinterließen mitten im Dorf unübersehbare Zeichen: „Stoppt die Sauerei“ und „Verschwinde Straathof“ prangte in dicken schwarzen Buchstaben an der Straßenseite sowie dem öffentlich zugänglichen Giebel der Gaststätte „Storchenbar“. Scheiben waren zugesprayt und das Betonsteinpflaster des Gehweges sowie der Straße „verzierten“ die Worte: „Kommt die Anlage kommt Krieg“.“

„Unverkennbarer Hintergrund scheint die Auseinandersetzung um die in der Alt Telliner Gemarkung geplante große Schweinezuchtanlage des aus den Niederlanden stammenden Agrarinvestors Straathof zu sein. Denn der „Storchenbar“-Gastwirt und Bürgermeister Frank Karstädt gilt bei vielen Gegnern als ein Wegbereiter dieses Projektes.

Die teils scharfe Kritik an ihm scheint das gerade erst vor einer Woche bei einer Stichwahl im Amt bestätigte Dorfoberhaupt schon gewohnt. Mit der jetzigen Aktion sieht Karstädt die Grenze des Vertretbaren allerdings klar überschritten. Ebenso wie Pastorin Katrin Krüger, die den Musikabend der Kirchgemeinde im Nachbarort Broock nutzte, um sich klar gegen solche Schmierereien zu positionieren. Weil er das weder von der Tat an sich noch von den Formulierungen her als Lappalie ansieht, hat Karstädt die Polizei eingeschaltet.

Die ermittelt erstmal wegen Sachbeschädigung, so Verena Splettstößer, Pressesprecherin der Polizeidirektion Neubrandenburg. Ob ihre Kollegen von der Kripo Demmin bei dem Ganzen obendrein den Tatbestand der Bedrohung erfüllt sehen, müsse noch geklärt werden. Klar scheint das Zeitfenster, in dem die Schmierereien passiert sein müssen. „Gestern Abend, als wir gegangen sind, war noch alles in Ordnung, das war so 23 Uhr“, berichtete Samstagmittag der Bürgermeister, der etwas abseits vom Dorfzentrum wohnt. Nachts hätten zwar Leute ein anhaltendes Auto und Türengeklapper vernommen, doch die Tat sei erst am Morgen von einem Nachbarn entdeckt und dann ihm gemeldet worden.

„Es ist eindeutig, aus welcher Richtung das kommt“, meinte Karstädt. Er halte die Täter für Sympathisanten der Bürgerinitiative, die sich als Reaktion gegen die Schweinezucht-Pläne gegründet hatte, und sieht bei den Akteuren dort eine Mitverantwortung: „Wenn man Feindbilder so laut propagiert, zieht das dann auch so was nach sich, läuft es manchmal aus der Bahn.“ Mit friedlichem Zusammenleben, wie es die BI proklamiere, habe das jedenfalls nichts zu tun.

Günter Hegewald von der BI „Leben am Tollensetal“, der auch in die neue Gemeindevertretung gewählt wurde, weist solche Hinweise zurück und distanzierte sich auf Nachfrage unserer Zeitung von den Schmierereien. „Das entspricht nicht unserer Lebensart und ist nicht unsere Vorgehensweise.“ Das Thema werde sicher auch bei der nächsten Zusammenkunft in dieser Woche eine Rolle spielen.“

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http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/30/grafitti-gegen-frank-karstaedt/feed/
Die Tour geht weiter http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/22/die-tour-geht-weiter/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/22/die-tour-geht-weiter/#comments Mon, 22 Jun 2009 11:41:06 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/22/die-tour-geht-weiter/ Die gemeinsame Tour mit A Seed (www.aseed.net) aus Amsterdam und Nandu (www.nandu.net) ist zuende. Aber es geht weiter!
Im Juli wollen wir uns mit verschiedenen Gruppen treffen, die am Thema Schweinezuchtanlagen / Massentierhaltung und dem Widerstand dagegen interessiert sind.
Ihr seid eine Gruppe aktiver und wollt wissen, was ihr gegen diese Anlage oder eine Anlage in eurer Nahe tun könnt? Es gibt einen geeigneten alternativen Treffpunkt in eurer Stadt?
Für eine Aktionsinfotour im Juli suchen wir noch Orte , an denen wir Infoabende und/oder Aktionsworkshops abhalten können. Meldet euch bei schweinerei@riseup.net

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Die Infotour beginnt! http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/01/die-infotour-beginnt/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/01/die-infotour-beginnt/#comments Mon, 01 Jun 2009 09:24:36 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/06/01/die-infotour-beginnt/ Heute kommen niederländische AktivistInnen nach Alt Tellin, um hier ihre Infotour durch die Region zu beginnen. Das Programm findet ihr hier: www.schweinerei.blogsport.de/infotour/

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Bäume pflanzen gegen Ferkelzucht http://Schweinerei.blogsport.de/2009/05/29/baeume-pflanzen-gegen-ferkelzucht/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/05/29/baeume-pflanzen-gegen-ferkelzucht/#comments Fri, 29 May 2009 19:00:15 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/05/29/baeume-pflanzen-gegen-ferkelzucht/ Am Samstagnachmittag werden wir auf dem geplanten Anlagengelände Bäume pflanzen. Wir fangen am frühen Nachmittag an und freuen uns auf Unterstützung. Die Presse ist ab 17.00 Uhr eingeladen.

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Hier der Aufrufflyer von Via Campesina zum Dowload http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/10/hier-der-aufrufflyer-von-via-campesina-zum-dowload/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/10/hier-der-aufrufflyer-von-via-campesina-zum-dowload/#comments Fri, 10 Apr 2009 17:08:08 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/10/hier-der-aufrufflyer-von-via-campesina-zum-dowload/ http://www.gentechnikfreies-brandenburg.de/extras/flyer_viacampesina_2009_web.pdf

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17. April: Internationaler Aktionstag für bäuerliche Kämpfe http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/10/17-april-internationaler-aktionstag-fuer-baeuerliche-kaempfe/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/10/17-april-internationaler-aktionstag-fuer-baeuerliche-kaempfe/#comments Fri, 10 Apr 2009 17:06:31 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/10/17-april-internationaler-aktionstag-fuer-baeuerliche-kaempfe/ Aufruf von Via Campesina

Organisieren wir uns für bäuerliche Rechte!

1996 erklärte La Via Campesina den 17. April zum internationalen Tag für bäuerliche Kämpfe. Dieser Tag soll an die Ermordung von 19 Landlosen der Landlosenbewegung MST erinnern, die von der brasilianischen Polizei ermordet wurden, als sie für ihre Zugangsrechte zu Land demonstrierten. Auch 13 Jahre später bleibt die Anerkennung von bäuerlichen Rechten eines der dringlichsten Anliegen für Via Campesina.

Die momentanen Krisen (Finanz-, Klima-, Energie-, Nahrungsmittel- und Biodiversitätskrise) zeigen deutlich die Verantwortlichkeit, die Anfälligkeit und die Absurdität des liberalen Wirtschaftssystems. Die logische Schlussfolgerung müsste sein, dass die Regierungen sich von der Politik abwenden, die diese Krisen verursacht und einen Richtungswechsel einschlagen. Stattdessen passiert aber das Gegenteil: weltweit kamen eine Vielzahl neuer, bilateraler Freihandelsabkommen zustande, es gibt erneute Vorstöße die Doha- Runde innerhalb der WTO zu beschließen, für Afrika wird eine neue grüne Revolution, die auf Biotechnologie basiert, propagiert, usw. usf. Die Europäische Union (EU) begann gegenüber afrikanischen Staaten sogar eine Offensive mit dem Ziel bis Juni 2009 Freihandelsabkommen – die so genannten Economic Partnership Agreements (EPAs) – durchzusetzen.

Neoliberale Politik im Allgemeinen und die EPAs im Besonderen stellen für afrikanische Staaten eine wirkliche Bedrohung dar. Eine Studie über die wirtschaftlichen Auswirkungen von EPAs auf Mali zeigt, dass diese Abkommen zu dramatischen Konsequenzen für kleine MilchproduzentInnen führen werden. Angesichts der Öffnung des nationalen Marktes, werden viele kleine ProduzentInnen zur Aufgabe ihrer Produktion gezwungen sein. Die EPAs sichern den multinationalen Konzernen große Profite und kümmern sich nicht um die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung.

Organisieren wir uns am 17. April, um Freihandelsabkommen in Afrika und überall auf der Welt zu stoppen! Lasst uns auf die Straße gehen und zeigen, dass wir es müde sind, dass die Rechte von Frauen und Männern immer wieder missachtet werden, um multinationalen Konzernen Gewinne zu sichern. Lasst uns für die Alternative eintreten: für Ernährungssouveränität und die dafür notwendigen wirtschaftlichen Voraussetzungen, wie die „Bolivarianische Alternative für die Amerikas“ (ALBA) .

La Via Campesina ruft alle ihre Mitgliedsorganisationen, ihre FreundInnen und Verbündeten auf, sich zum 17. April zu organisieren und sich für bäuerliche Rechte (für das Recht auf Land, Saatgut, Wasser usw.) einzusetzen. Organisiert eine Demonstration, eine öffentliche Debatte, zeigt einen Film, eine lokale Ausstellung, ein Fest oder organisiert eine direkte Aktion etc..

Unterstützt die weltweite Kampagne von Via Campesina für eine internationale UN-Konvention zu bäuerlichen Rechten, wie sie bei der 5. Konferenz der “BäuerInnen-Bewegung” in Maputo im Oktober 2008 beschlossen wurde. Sie soll uns allen als Mittel dienen, um gegen neoliberale Politik, die im Gegensatz zu Ernährungssouveränität steht, vorzugehen.

* La Via Campesina ist die größte internationale Bewegung von Bauern und Bäuerinnen, LandarbeiterInnen, Landlosen, FischerInnen und Indigenen; siehe http://www.viacampesina.org

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Aufruf zum Aktionstag 17.4.2009 http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/10/aufruf-zur-symbolischen-besetzung-des-ak-globale-landwirtschaft/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/10/aufruf-zur-symbolischen-besetzung-des-ak-globale-landwirtschaft/#comments Fri, 10 Apr 2009 17:00:05 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/10/aufruf-zur-symbolischen-besetzung-des-ak-globale-landwirtschaft/ Gigantische Gen-Soja Felder in Südamerika für riesen Tier- Produktionsanlagen in Europa

Zwei Seiten der gleichen globalisierten, industriellen Landwirtschafts–Medaille. In beiden Fällen zerstört das Agro-Business die Umwelt und die Lebengrundlage der Landbevölkerung.

KleinbäuerInnen in Paraguay wehren sich mit Besetzungen von Gen-Soja Feldern gegen ihre Vertreibung. In Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) wehrt sich die Bürger-Initiative “Leben am Tollensetal” gegen den Bau von Europas größter Ferkel-Produktionsanlage.

Wir, das Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft,rufen auf, zum internationalen Via Campesina Aktionstag am 17.4.09, das Gelände der geplanten Ferkel-Produktionsanlage in Alt-Tellin symbolisch zu besetzen.

Wir unterstützen den Aufruf der BI zu einem Sternmarsch am 18.4.09.

Rettet das Landleben! Widerstand ist fruchtbar!

Mehr Infos unter: www.globale-landwirtschaft.net und www.tollensetal.org

aus Dissent! Network Wiki, der freien Wissensdatenbank

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Die größte „Ferkelproduktionsanlage“ Europas… http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/09/die-groesste-ferkelproduktionsanlage-europas/ http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/09/die-groesste-ferkelproduktionsanlage-europas/#comments Thu, 09 Apr 2009 12:28:48 +0000 Administrator Allgemein http://Schweinerei.blogsport.de/2009/04/09/die-groesste-ferkelproduktionsanlage-europas/ Was soll gebaut werden?

Eine enorme Schweinezuchtanlage mit 6 Hektar überdachter Fläche, in der pro Jahr 250 000 Ferkel von über 10 000 Muttersäuen „produziert“ werden. Das bedeutet zwischen 600 und 700 Geburten pro Tag – und 685 Tieren, die täglich zum Schlachthof gefahren werden. Riesige Pipelines sollen die Gülle abtransportieren. Ausserdem soll eine Biogasanlage in der nahen Umgebung entstehen.

Was bedeutet das…?



… für die Tiere?
Die Schweine werden auf Gitterstäben ohne Streu so eng eingezäunt, dass sie sich nicht umdrehen können. Ihnen werden nach der Geburt die Schwänze abgeschnitten, die Zähne abgeschliffen und die männlichen Schweine werden kastriert. Das alles geschieht ohne Betäubung. Die Belüftung ist dort so schlecht, dass viele schon frühzeitig aufgrund der grausamen Haltungsbedingungen sterben. Für die Tiere, die dort nicht einmal in ihrem Leben das Tageslicht zu Gesicht bekommen werden, bedeutet das ein kurzes, leidvolles Leben bis zu ihrer brutalen Schlachtung.
… für die Natur und die bäuerliche Landwirtschaft? Die angrenzenden Böden und Gewässer werden durch die Gülle verseucht, moderne Technik rationalisiert Arbeitsplätze der einheimischen BäuerInnen. In Südamerika lassen Großunternehmen BäuerInnen von ihren Feldern prügeln und ganze Regenwaldgebiete abbrennen, um dort Soja für Fabriken wie die in Alt Tellin geplante zu produzieren. Sojamonokulturen und Pestizide zerstören die intakte Natur vor Ort. In Südamerika wird gehungert, weil westliche Industrienationen nicht auf ihren Fleischkonsum verzichten wollen.
… für das Klima? Weil Regenwald abgebrannt wird und massive Treibhausgase durch Gülle, Dünger und Soja- sowie Viehtransporte entstehen, ist die industrielle Landwirtschaft für um die 30% der Klimabelastung verantwortlich. Tierhaltung ist damit ein noch größerer Klimakiller als die gesamte Personenverkehrsindustrie (samt Flugverkehr!). Biologische Landwirtschaft dagegen bindet CO2 im Boden, reduziert bei regionalen Kreisläufen die Klimaproblematik.
… für die AnwohnerInnen? Lärm (36 LKW pro Tag), extremer Gestank, einen Rückgang des dortigen Tourismus und Lebensqualität. Die Grundstücke in der Umgebung verlieren bis zu 70 % an Wert. Während in Südamerika die Menschen von ihren Feldern vertrieben werden, entsteht hier eine Landflucht, weil keine mehr neben einer stinkigen Schweineindustrie leben will.

Wer steckt dahinter?

Adrian Straathof ist wegen seiner Massetierhaltungsanlagen von der niederländischen Regierung bereits mehrfach für Verstöße gegen „Tierschutzauflagen“ ermahnt und nun auch verurteilt worden. Er betreibt in Deutschland schon an 7 Stellen Schweinemastanlagen und plant nun zwei neue Anlagen in Mecklenburg Vorpommern.
Noch bewirtschaftet das Gelände die Daberkower Landhof AG, die auf der Fläche derzeit Raps anbaut. Bis jetzt gehört Straathof nur der Einfahrtsbereich von einigen Hundert Quadratmetern, auf denen die Ruinen einer alten DDR Massentierhaltungsanlage stehen. Zwar wird vom Umweltministerium noch geprüft werden, ob die Anlage genehmigungsfähig ist, jedoch ist ein Familienmitglied des Grundstückseigentümers der Fläche Gemeinderatsmitglied und setzt sich für den Verkauf ein.

Und wie sieht der Widerstand aus?

Der 17.4. ist internationaler Aktionstag von Via Campesina gegen die globale industrielle Landwirtschaft. An diesem Tag sind 1996 in Brasilien 19 AktivistInnen der Landlosenbewegung brutal niedergemetzelt worden. In Paraguay formiert sich trotz großer Repressionen zunehmend der Protest der Landbevölkerung gegen GroßgrundbesitzerInnen und SojaproduzentInnen unter dem Motto „La Soja mata“ (Soja tötet).
Die Bürgerinitiative „Leben am Tollensetal“ der Gemeinde Alt Tellin plant am 17.4.2009 einen Sternmarsch, während das Aktionsbündnis Globale Landwirtschaft eine symbolische Besetzung des Straathofgeländes für den 17. und 18. plant.

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