Allgemein können Tierfabriken und Tierleid nur verhindert werden, wenn auf Konsum von Fleisch und anderen tierlichen Produkten verzichtet wird. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun:

Aktionsmöglichkeiten:

Das Gelände, auf dem die Ferkelzuchtanlage entstehen soll, gehört noch nicht dem Investor Straathof, sondern der Daberkower Landhof AG. Dessen Vorsitzender, Willfried Kosalla, hat aber eine Absichtserklärung unterzeichnet, der zufolge er verkaufen wird, sobald die Genehmigung von der Umweltbehörde erteilt wird.

Sagt ihnen, dass ihr keine Ferkelzuchtanlage haben wollt, weder hier noch irgendwo anders!

Daberkower Landhof AG
Telefon: 039999 7540
Telefax: 039999 75440
Adresse: Dorfstr. 50, 17129, Kruckow

Vorsitzender Wilfried Kosalla
Telefon: 039999 70498
Adresse: Dorfstr. 18, 17129 Kruckow

Faxe
… könnt kostenlos und anonym im Internet verschicken (z.B. www.faxnow.de).

Postkarten
… könnt ihr kostenlos bei schweinerei@riseup.net bestellen. Mit ihnen wollen wir Wilfried Kosalla dazu auffordern, das Gelände nicht an Straathof zu verkaufen.

Postkarte Vorderseite

Rückseite 1
Rückseite 2
Rückseite 3
Rückseite 4
Rückseite 5
Rückseite 6
Rückseite 7

Briefe
… könnt ihr an diesem Vordruck anlehnen:

Betreff: Kein Verkauf an Adrian Straathof!

Herr Kosalla!
Herr Flaschel!
Daberkower Landhof AG!

Mit Entrüstung verfolge ich die Pläne des niederländischen Investors Adrian Straathof, in der Gemeinde Alt Tellin Europas größte Ferkelzuchtanlage bauen zu lassen.
Wird diese Anlage tatsächlich genehmigt und gebaut, hat das fatale Konsequenzen. Die Belastungen durch Gestank und Verkehr werden ein riesiges Ausmaß annehmen, die Grundstückswerte rapide sinken und ein gesundes Leben wird in der Region ernorm erschwert. Das Argument Arbeitsplätze greift hier nicht: Es gehen mehr Stellen in der Region im Bereich Tourismus und bei kleinbäuerlichen Strukturen verloren, als in einem hochtechnologisiertem Großbetrieb geschaffen werden. Gleichzeitig ist die Schweineproduktion, die in Alt Tellin betrieben werden soll, keine rein lokale Angelegenheit, sondern Teil eines komplexen, globalen Problemfelds. Weltweit trägt der Viehhaltungssektor mit um die 18 % stärker als der gesamte Personenverkehrssektor zu den vom Menschen erzeugten Treibhausgasemissionen bei. Das Tierfutter für die Riesenanlagen Europas wird meist aus Südamerika importiert. Dort hat die rasante Ausweitung des Anbaus von Futtermitteln massive Regenwaldabholzungen, fatale gesundheitliche Schäden und die oftmals gewaltsame Vertreibung der Landbevölkerung zur Folge.
Die geplante Anlage soll mit 250 000 Ferkeln pro Jahr der größte Ferkelzuchtbetrieb Europas werden. Für die Schweine bedeutet das ein kurzes, qualvolles Leben, sie sehen meist nicht ein einziges Mal das Tageslicht. Ein solcher Umgang mit intelligenten, fühlenden Lebewesen ist moralisch durch nichts zu rechtfertigen.

Diese Anlage sticht durch ihr gigantisches Ausmaß hervor und ist doch nur ein Beispiel von vielen, dass in Deutschland, Europa und der ganzen Welt für rein wirtschaftliche Interessen Einzelner die Rechte von Menschen und Tieren mit Füßen getreten werden sowie die Umwelt zerstört wird.
Ob hier ein neues, sowohl ethisch als auch ökologisch absolut verwerfliches Großprojekt durchgeführt wird, hängt maßgeblich von Ihrer Entscheidung ab. Etwa 60 % der Bevölkerung Alt Tellins haben gegen den Bau dieser Anlage unterschrieben. Ich fordere Sie auf, den Willen der Bevölkerung zu achten und ihr Grundstück nicht an Adrian Straathof zu verkaufen. Denn mit dem Verkauf machen sie sich direkt mitverantwortlich für die massive Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt.

Herr Kosalla, Herr Flaschel, Daberkower Landhof AG! Verkaufen Sie nicht!

Mit bestimmten Grüßen,