Brandanschlag bei Daberkower Landhof AG

Nachdem sich über Mundpropaganda verbreitet hat, dass es in der Brooker Zweigstelle der Daberkower Landhof AG gebrannt haben soll, haben wir bei Recherchen folgenden, mittlerweile vom Veröffentlichungsportal Indymedia zensierten Artikel gefunden, bei dem es sich wohl um ein Bekenner_Innenschreiben handelt. (Erschienen auf de.indymedia.org am 15.2.2010 um 19:05 Uhr). Wir errinern noch einmal daran, dass dieser Blog Aktionen rund um die Ferkelfabrik in Alt Tellin lediglich dokumentiert und zur Information der Öffentlichkeit wiedergibt.

„Daberkower Landhof AG angezündet“

„In der Nacht zum 26.1.10 zündeten wir in Brook die Lagerhalle der Daberkower Landhof AG an. Diese will ein Grundstück in Neu Plötz an Adrian Straathof verkaufen, der dort die größte „Ferkelproduktionsanlage“ Europas bauen will. Wir kündigten für die Zukunft mehr ähnliche Aktionen in einem Brief an Winfried Kosalla, den Firmenvorsitzenden an.

[In der Ferkelproduktionsanlage] … werden täglich 600 Lebewesen geboren, die nach einem kurzen und Qualerfüllten Leben vom Schlachter ermordet werden. Die Schweine werden nicht als Individuen, sondern als Rohstoffe betrachtet.Dies werden wir auf keinen Fall zu lassen. Um dem Firmenvorsitz Winfried Kosalla und dem Hauptaktionär …. deutlich zu machen, wie wir auf so einen Verkauf antworten und was die Konsequenzen sein werden, haben wir ihnen diesen Brief geschickt:“

„Guten Morgen.
Hoffentlich war diese Nacht für dich geruhsam. Wenn Mörder überhaupt ruhig schlafen können. Du wirst die Erholung für die kommenden Tage, Wochen, oder Jahre brauchen. Wir haben die Lagerhalle der Daberkower Landhof AG in Brook angezündet. Wenn du im Namen der Daberkower Landhof AG an Straathof ein Grundstück verkaufst, wird weiterer Schaden folgen. Wir werden insgesamt so viel Eigentum der DLAG zerstören, bis der Schaden drei mal so hoch ist, wie der Preis, den Straathof euch für das Gelände zahlt. Versicherung bringt nichts, dann werden wir so lange weiter machen, bis die Versicherungsbeträge hoch genug sind. Securitys kosten auch Geld. Ausserdem sind sie für uns kein Hindernis. Wir werden auch Privateigentum von dir zerstören, für den Fall, dass Straathof dich besticht. Der Verkauf wird sich für dich also nicht lohnen, sondern wird dir sehr schaden. Ein Mensch wie du, der auf das Leben und die Würde von anderen Tieren scheißt, versteht vielleicht nicht, warum wir den verkauf nicht zulassen werden. Deshalb bleibt unsere Erklärung kurz. Dass Tiere für den Menschen leben, stimmt nicht. Sie leben für sich und wollen frei sein. Dass du mehr wert bist als deine Opfer, bloß weil du der Spezies Mensch angehörst, stimmt nicht. Für uns bist du nur ein dreckiger Mörder.“

„Wir werden diese Ankündigungen ausführen, wenn die DLAG verkauft. Dies nicht aus Rache. Das hilft nicht den Opfern dieser Menschen. Sondern es ist notwendig, damit solche Aktionen auch in Zukunft wirksam bleiben. Vielleicht findet manche, diese gewalt ist nicht angebracht. Wir finden sie ist gerechtfertigt. Ein Lebewesen ist unvergleichlich wertvoller als 1000 Lagerhallen, 1000 Tiertransporter oder 1000 Panzer. Wir zerstören Dinge um damit Ausbeutung und Mord zu verhindern.
Bis Alle Käfige und Knäste leer und alle Individuen auf diesem Planeten frei sind. „


1 Antwort auf „Brandanschlag bei Daberkower Landhof AG“


  1. 1 Sarasani 06. März 2010 um 17:30 Uhr

    Hallo Verfasser,
    noch geistloser geht es kaum noch. Anstand sind wahrscheinlich ein Fremdwort oder ist es heute so das man schon in der du-Form droht. Wer am Ende ein Mörder ist, ist hier fraglich, wenn man Dinge anbrennt, kann man nie wissen, wer oder was sich darin befindet. Erst nachdenken dann handeln.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.