Rechtswidrige Polizeiübergriffe

Die beiden Festgenommenen von heute morgen sind wieder frei. Ihnen geht es gut.
Die Polizei hatte willkürlich zwei vor dem Camp herausgegriffen und wollten sie der Kriminalpolizei zum Verhör vorführen. Als sie im etwa 20 km entfernten Demmin ankamen, erteilte ihr Einsatzleiter ihnen dafür eine Abfuhr – er hatte gar kein Interesse, die AktivistInnen vorzuladen und sie wurden ohne weitere Maßnahme wieder frei gelassen .

Auch auf dem Zeltlager ging die Polizei erstaunlich Repressiv vor. Sie drangen – gegen den Willen des Grundstücksbesitzers – mit Fahrzeugen auf Privatgelände ein (welches auch so gekennzeichnet war), um Personalien aufzunehmen. Dabei kam es zu sexistischen und demütigen Übergriffen: Mehrere weibliche AktivistInnen wurden aufgefordert, die farbe ihrer Unterwäsche zu zeigen – als sie sich weigerten, wurde ihnen gegen ihren Willen und unter Zwang in die Hose geschaut. Andere AktivistInnen berichten davon, auf unterstem Niveau von Polizeibeamten persönlich beleidigt worden zu sein.

Der Einsatz der Polizei hatte wohl den einzigen Zweck, politisch aktive Menschen zu erschrecken, bedrohen und von weitere Arbeit fernzuhalten. Oder aber er war ein simpler Beweis für die Unzurechnungsfähigkeit der Demminer „Dorfbullen“.
Einmal wieder zeigt sich die Willkür und Sinnlosigkeit des Polizeistaates.


2 Antworten auf „Rechtswidrige Polizeiübergriffe“


  1. 1 abc 14. August 2009 um 14:05 Uhr

    Ich hoffe, die Betroffenen haben Anzeige erstattet?

  2. 2 Emilie 19. August 2009 um 16:33 Uhr

    kein Mitleid für die „Zaunsteher“!Die „Dorfbullen“ wie ihr sie nennt,haben das schon richtig gemacht!

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