Protestkreuze gegen Ferkelfabrik

Überall im Landkreis setzten rosa Protestkreuze ein Zeichen gegen Europas größte Ferkelfabrik in Alt Tellin.


Urteil im Boehringer-Verfahren: 5 Tage Haft für nicht aufstehen!

Das Unternehmen Boehringer-Ingelheim plant, im kommenden Jahr sein neugebautes Tierversuchslabor in Hannover zu eröffnen. Im sogenannten „Tierimpfstoffzentrum“ sollen Medikamente für den Einsatz in der Massentierhaltung getestet werden.

Der folgende Artikel wurde heute auf www.linksunten.indymedia.org veröffentlicht. Aktuelle Informationen unter www.boehringerbesetzung.blogsport.de

„Ich würde auch wenn ich 10 Tage Ordnungshaft zu befürchten hätte, dem Richter keine Ehrerbietung durch Aufstehen erweisen und mich damit dem menschen- und tierausbeutenden System unterwerfen.“ Zitat von André M. kurz bevor er in den Keller des Amtsgerichtes gezerrt wurde.

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Protestkundgebung am 27.8. in Alt Tellin

Aufruf der Bürgerinitiative Rettet das Landleben am Tollensetal

Liebe Freundinnen und Freunde,

bei unserer letzten Montagsinspektion haben wir festgestellt, dass der Maschendrahtzaun nun schon fast das ganze Gelände umfasst. Außerdem werden auf dem Gelände offenbar Hundezwinger gebaut. Dies geschieht, obwohl meines Wissens (verfasst von Jörg Kröger, BI) die Sicherheitsleistung für einen möglicherweise erforderlichen Rückbau noch nicht erbracht ist. Auch versucht das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) offenbar, über das neue Brandschutzgutachten „Gras wachsen zu lassen“.

Sorgen wir also gemeinsam dafür, dass dieser Skandal im Bewusstsein bleibt. Bitte helft mit, für unsere Protestkundgebung zu mobilisieren:

Bitte kommt am Samstag 27.8.2011 ab 12.30 Uhr und unterstützt unserenProtest.
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Festung Alt Tellin: Hundezwinger an Baustelle angebracht

Was der Investor von Europas größter Ferkelzuchtanlage, Adrian Straathof von Tieren hält, ist in mehreren Skandalfällen an die Presse geraten. Die Bürgerinitiative hat nun Bilder veröffentlicht, die Hundezwinger an der Baustelle zeigen. Nun sollen Hunde in Zwingern die Baumaßnahmen vor militanten Tierschützern schützen?




Bauarbeiten in Alt Tellin wieder aufgenommen

Wie die Webseite www.rettetdaslandleben.blogsport.de berichtet, werden die Bauarbeiten für Europas größte Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin nach einem kurzen, vom Investor freiwillig angesetzten Baustopp wieder aufgenommen. Auf der Webseite sind folgende Bilder hochgeladen worden, die die Bauarbeiten dokumentieren:



A.L.F greift Baustelle in Alt Tellin an

Das Nachfolgende Bekennerschreiben wurde veröffentlicht auf www.linksunten,indymedia.org:

Vermessungsarbeiten geplanter Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin sabotiert

Hallo,

Wir haben letzte Woche auf dem Bereich, auf dem bei Alt Tellin die größte Ferkelzuchtanlage Europas gebaut werden soll, die Vermessungsarbeiten sabotiert.

Wir haben die Vermessungslatten rausgerissen, da laut Presseangaben so ein Sabotageakt dazu führt, dass die gesamten Vermessungsarbeiten, samt Bodengutachten neu erstellt werden müssen, was mit hohen Kosten verbunden ist.

Es hat bereits viele Proteste gegen die geplante und genehmigte Anlage in Alt Tellin gegeben: sogar einen Brandanschlag auf die Daberkower Landhof AG, die das Gelände zur Verfügung stellt.

Die geplante Ferkelzuchtanlage bedeutet u.a.: Tierqual, Umwelt- und Klimaverschmutzung. Sie ist hier und anderswo unerwünscht! Der Investor, Adrian Straathof muss sich klar sein: wenn er sein Bauvorhaben wirklich durchsetzen will, werden die Proteste nicht aufhören, sondern stärker werden.

Verpiss dich Strathof! Keine Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin!

A.L.F.

Vorrübergehender Baustopp in Alt Tellin

Baubeginn für Ferkelzuchtanlage

www.ndr.de

In Alt Tellin im Kreis Demmin haben die Vorbereitungen für den umstrittenen Bau der größten Schweinezuchtanlage des Landes begonnen. Baubeginn soll dann voraussichtlich im Juli sein, sagte eine Sprecherin der Straathof Holding. Für rund 20 Millionen Euro sollen sechs Ställe entstehen, in denen mehr als 10.000 Muttersauen gehalten werden.

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Von Wietze bis Alt Tellin: die umstrittenen Anlagen

www.ndr.de

In Alt Tellin im Kreis Demmin haben die Vorbereitungen für den umstrittenen Bau der größten Schweinezuchtanlage des Landes begonnen. Baubeginn soll dann voraussichtlich im Juli sein, sagte eine Sprecherin der Straathof Holding. Für rund 20 Millionen Euro sollen sechs Ställe entstehen, in denen mehr als 10.000 Muttersauen gehalten werden.
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Demo gegen Agrarfabriken in Berlin

Am 22.1.2011 demonstrierten nach Angaben der Veranstalter*innen etwa 22 000 Menschen in Berlin unter dem Motto „Wir haben es satt“ gegen Gentechnik, Argrarfabriken und Dumping-Exporte und für eine ökologische Landwirtschaft.


Wir haben es satt!


Hier dazu ein Film von georgenrone ,der Stimmen aus der Bürgerinitiative gegen Europas größte Ferkelfabrik in Alt Tellin zu Wort kommen lässt.

Bau genehmigt

23.11.2010, www.ndr.de

Jahrelang wurde über die geplante Sauen-Anlage in Alt Tellin im Kreis Demmin gestritten. Vor sechs Wochen erteilte das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt die Baugenehmigung. Die Prüfung hat rund zwei Jahre gedauert. Die Genehmigung gelte für den Neubau von drei Stallgebäuden sowie einer Biogasanlage und einem Güllelager. Mit einer Kapazität von rund 46.000 Schweinen wäre die geplante Anlage eine der größten ihrer Art in Europa.

Der BUND hat Widerspruch gegen die Genehmigung eingelegt. Das Genehmigungsverfahren war die letzten zwei Jahre von massiven Protesten begleitet worden.

Kommt bald die Genehmigung? Bau noch dieses Jahr?

„Alt Tellin: Grünes Licht für Schweinemast?“
www.ndr.de

Ferkel könnten demnächst in Alt Tellin gemästet werden. Nach Informationen von NDR 1 Radio MV gibt es Anzeichen dafür, dass das Amt für Landwirtschaft und Umwelt und Neubrandenburg die Genehmigung für Europas größte Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin im Landkreis Demmin erteilen will. Im Vorfeld der Entscheidung waren in einem öffentlichen Erörterungsverfahren über 700 Einwände von Anwohnern und Umweltschützern zu möglichen Auswirkungen der Anlage vorgelegt worden. Mit einer Kapazität von rund 46.000 Schweinen wäre die geplante Anlage eine der größten ihrer Art in Europa.
Baubeginn noch 2010?

Der niederländische Investor Adrian Straathof will den Betrieb auf dem Gelände einer alten Anlage zur Schweinehaltung für rund 15,6 Millionen Euro errichten. Er kündigte für den Fall einer Genehmigung an, möglichst noch in diesem Jahr mit dem Bau der Anlage zu beginnen. Straathof betreibt nach eigenen Angaben bundesweit sieben Schweinezucht- und -mastanlagen, darunter seit 2006 einen Schweinemastbetrieb im unweit von Alt Tellin gelegen Medow mit rund 2.200 Sauen und 8.000 Ferkeln.

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Gemeint sind wir alle! Massentierhaltungsgegnerin verurteilt

Pressemitteilung, 30.August 2010

In einem skandalösen Verfahren wurde heute eine Aktivistin verurteilt,
die sich mit einer kreativen Straßentheateraktion gegen den Bau einer
Hähnchenmastanlage engagiert hatte.

Am heutigen Montag wurde die Aktivistin Katharina zu einer Geldstrafe
von 500 Euro verurteilt. Sie hatte sich im niedersächsischen Buchholz an
einem Straßentheater beteiligt, bei dem der Weg eines Masthähnchens von
der Aufzucht bis in die Tiefkühltruhe nachgestellt wurde. Das
Theaterstück sollte für das Thema Massentierhaltung sensibilisieren und
auf den viel zu hohen Fleischkonsum hinweisen. < ein fühlendes Wesen bis es getötet wird, um als billige Massenware auf
dem Teller zu landen. Das empfinde ich als sehr grausam>>, so Katharina.

Die Polizei warf der Aktivistin vor, sie habe sich geweigert, ihre
Personalien anzugeben und erließ darauf einen
Ordnungswidrigkeitenbescheid über 300 Euro.

Die 28-jährige stand heute in Tostedt vor dem Amtsgericht. Richterin Dr.
Hillebrenner hatte offensichtlich großes Interesse daran, den Fall
möglichst schnell vom Tisch zu haben und verbot die Fragen der
Verteidigung. < Aktivistin Rechtsmittel gegen den ursprünglichen Bußgeldbescheid von 300
Euro eingelegt hatte. Anders kann ich mir die hohe Verurteilung zu 500
Euro nicht erklären>>, führte Isi aus, die als Rechtsbeistand der
Betroffenen den Prozess begleitete. < Verteidigung zugelassen- wir prüfen nun Rechtsmittel gegen das Urteil>>.

Die Verurteilte kündigte an, sich auch weiterhin gegen Massentierhaltung
und geplante Schlachthöfe einzusetzen.

Räumung der Besetzung gegen Schlachtfabrik bei Celle

Dienstag morgen wurde die Besetzung gegen Europas größten Geflügelschlachthof in Wietze bei Celle von der Polizei geräumt. Mehrere AktivistInnen hatten sich auf und unter meterhohen Dreibeintürmen, sowie in einem Erdbunker an Beton gekettet, um die Räumung zu erschweren. Die Besetzung auf dem Baugelände der Firma Rotkötter/Emsland Geflügel, die dort die Erichtugn einer Schlachtfabrik gigantischen Ausmaßes plant, wurde seit Ende Mai aufrecht erhalten.
Der Mastbetrieb in Sprötze, auf den letzte Woche ein Brandanschlag verübt worden war, war die erste Zulieferanlage für den geplanten Schlachthof. Vorgesehn sind weitere 420 Zuliefermastanlagen, wovon jedoch erst etwa 15 zugesagt wurden.


eine kleine Auswahl an Presseberichten


indymedia.org

Welt online
Osnabrücker Zeitung
Cellesche Zeitung
Die Webseite der Besetzung

Bekennerschreiben zum Brandanschlag auf Hänchenmastanlage veröffentlicht

veröffentlicht auf www.directaction.info

„In der Nacht vom 29.07.10 zum 30.07.10 wurde ein Brandanschlag auf eine entstehende Hähnchenmastanlage in Sprötze verübt. Die gesamte Halle stürzte dabei ein. Es soll ein Sachschaden von 500.000 Euro entstanden sein. Die Mastanlage sollte eine von über 400 Zulieferbetrieben für Europas größten geplanten Hähnchenschlachthof in Wietze werden. Für diese Aktion gab es vielseitige Gründe:
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Wer den Brandanschlag in Sprötze begangen hat, bleibt weiter offen

Polizei ist skeptisch bei Bewertung von Bekennerschreiben
10. August 2010, Hamburger Abendblatt

Sprötze. Trotz der am Wochenende veröffentlichten Bekennermail hält es die Polizei für keineswegs sicher, das tatsächlich eine militante Gruppe der Animal Liberation Front, deutsch: Tierbefreiungsfront, für den Brandanschlag auf den Hähnchenmaststall in Sprötze verantwortlich ist. Die Polizei sieht in dem Text lediglich eine „Sympathiebekundung“. „Es handelt sich nicht um ein klassisches Bekennerschreiben“, sagte gestern Polizeisprecher Jan Krüger.
Details von dem Brandanschlag, die belegen, dass die Bekenner tatsächlich das Feuer gelegt haben, würden fehlen. Genau dieses Insiderwissen aber, so der Polizeisprecher, zeichne ein Bekennerschreiben üblicherweise aus. Die Polizei habe die Animal Liberation Front zwar als eine mögliche Tätergruppe „auf dem Schirm“, ermittle aber nicht nur in eine Richtung.
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Jetzt reden die Brandstifter von Sprötze

Von Jan Schubert, HAN-online, 10.8.2010

Wendung im Brandstiftungsfall von Sprötze: In einem Schreiben einer Gruppe der „Animal Liberation Front“ (A.L.F.), das den HAN vorliegt, haben sich mutmaßliche Saboteure zu der Tat vom 30. Juli bekannt. Bei dem Feuer war, wie berichtet, die noch im Bau befindliche Geflügelmastanlage komplett zerstört und ein Sachschaden von etwa einer halben Million Euro verursacht worden.

Sprötze. Das Schreiben war zunächst auf der Homepage des US-Magazins „Bite back“ (deutsch: zurückbeißen) mit Sitz in West Palm Beach, Florida, aufgetaucht und listete vielfache Gründe für die Aktion wie Umweltschäden durch die Anlage, Ressourcenverschwendung und Tierquälerei auf. Außerdem finden sich diese Passagen zu jener Nacht in Sprötze wieder: „Die Aktion wurde durchgeführt, um direkt Leben zu retten, da alle vorher argumentativ geführten Auseinandersetzungen gescheitert sind. Der psychische Druck und der finanzielle Schaden, der auf der/dem Besitzer/in lastet, ist uns bewusst. Dies steht aber in keinem Verhältnis gegenüber den Qualen, die die Hähnchen dort erleiden müssten.“
Die Verfasser kündigen weitere Anschläge an für den Fall, dass etwa Neues in Sprötze oder anderenorts entstehen sollte: „Alle Versuche, die Mastanlage wieder aufzubauen [. . .] werden wir zu verhindern wissen. Solange nicht-menschliche Tiere der Herrschaft der Menschen unterworfen sind, bleiben sämtliche Tierausbeutungsbetriebe Ziele solcher und ähnlicher Aktionen.“
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Bekennerschreiben von Animal Liberation Front aufgetaucht

Hamburger Abendblatt vom 9.August 2010, Von Evelin Hartmann

Sprötze. Nach Angaben der Dortmunder Tierrechtsorganisation „die tierbefreier e.V.“ ist bei dem Verein am Wochenende ein Bekennerschreiben eingegangen, in dem sich Vertreter einer Animal Liberation Front (A.L.F.) zu dem Brandanschlag auf die Hähnchenmastanlage in Sprötze bekennen.
Dies teilte der Verein in einem Fax an das Hamburger Abendblatt mit. Unter der dabei angegebenen Mobiltelefonnummer gab es allerdings keine Verbindung zu den Absendern. Die Polizeiinspektion Harburg in Buchholz wollte sich am Sonntag zu dem angeblichen Bekennerschreiben noch nicht äußern.

In der Nacht zu Freitag, 30. Juli, hatten unbekannte Brandstifter in den frühen Morgenstunden die fast fertiggestellte 1600 Quadratmeter große Hähnchenmastanlage des Landwirts Malte Eickhoff in Sprötze niedergebrannt. Die Experten der Polizei fanden heraus, dass offenbar mehrere Personen an dem Anschlag beteiligt waren. Inzwischen wurde eine Belohnung in Höhe von 21.000 Euro zur Ergreifung der Täter ausgesetzt. Eine in solch einem Falle noch nie ausgewiesene hohe Summe, die sich wie folgt zusammensetzt: 5000 Euro kommen von der Polizeiinspektion Lüneburg, 5 000 Euro vom Niedersächsischen Landvolk, 10.000 Euro vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft und 1000 Euro von einem Geldgeber, der nicht genannt werden möchte.
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Öffentliche Erklärung der Tierschutzpartei zum Brand in Sprötze

In die Radikalität getrieben…

„Für den Brandanschlag auf die noch nicht mit Tieren besetzte Mastanlage für „Hähnchen“ in Sprötze (Niedersachsen) in der Nacht zum 30. 07.10 hat sich eine deutsche Gruppe der A.L.F. (Animal Liberation Front) mit einem Bekennerschreiben verantwortlich erklärt. Die Partei Mensch Umwelt und Tierschutz wertet diesen Brandanschlag als ein klares Zeichen dafür, dass immer mehr konsequente Tier- und Umweltschützer in unserem Land die Hoffnung verloren haben, sich effektiv mit legalen, rechtsstaatlichen Mitteln gegen solche Unrechts- und Elendsprojekte wie diese Mastanlage zu wehren! Sie werden in die Radikalität getrieben, weil ihre Bemühungen um Verbesserungen zum Schutz der Tiere und der Umwelt bei den politisch Verantwortlichen auf taube Ohren stoßen. Die Mastanlage in Sprötze sollte als Zulieferungsanlage für den geplanten „Hähnchen“-Schlachthof in Wietze (der größte Betrieb dieser Art in Europa) dienen. Um dieses Großprojekt zu realisieren, müssen im Umkreis von 100 Kilometern über 400 neue „Hähnchen“-Mastanlagen errichtet werden, wogegen seit Monaten Tier- und Umweltschützer vergeblich Sturm laufen – unterstützt von vielen Bürgerinitiativen vor Ort, die sich vornehmlich gegen die zu erwartenden Geruchs-, Verkehrs- und Lärmbelästigungen zur Wehr setzen.
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Brandanschlag auf Hähnchenmastanlage in Sprötze

Hannoversche Allgemeine, Kreis Harburg, 01.08.2010

Bei einem Brandanschlag ist in der Nacht zum Sonnabend eine Hähnchenmastanlage in Sprötze bei Buchholz im Kreis Harburg komplett niedergebrannt. „Wir gehen eindeutig von Brandstiftung aus“, sagte ein Polizeisprecher. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

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Brandanschlag auf Mastanlage in Sprötze bei Hamburg

Harburger Nachrichten, 1. August 2010
Vermutlich Brandstiftung: Wer hat das Feuer gelegt?

Die umstrittene Geflügelzuchtanlage in Sprötze ist gestern am frühen Morgen vollständig abgebrannt. „Wir haben Brandbeschleuniger gefunden“, sagte Polizeisprecher Jan Krüger auf Nachfrage der HAN. Brandstiftung ist somit mehr als wahrscheinlich.
von Julia Heitmann
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Zusammenfassung der Ereignisse

In der Sommerausgabe des grünen blatts wurde eine Zusammenfassung der Ereignisse um die Baupläne der Massentierhaltunsganlage in Alt Tellin veröffentlicht.

Hier könnt ihr sie nachlesen.

Protestemailaktion

Die Daberkower Landhof AG könnte direkt den Bau von europas größter Hänchenmastanlage in Alt Tellin stoppen, indem sie ihre Absichtserklärung zum Geländeverkauf an den Schweinezuchtinvestor zurückzieht. Die Kontaktinformationen, einen Email/Briefvorschlag oder Postkartenvordrucke findest du hier.
Den Investor direkt anschreiben könnt ihr auf seiner Webseite: www.straathof.de.
Die Webseite der Partei Bündnis 90/Die Grünen in Mv bietet eine Vorlage für eine Protestemailaktion an, um Christa Maruschke, die Leiterin des Staatlichen Amtes für Umwelt und Natur Neubrandenburg und Matthias Lietz (CDU), den Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses im Landtag Mecklenburg-Vorpommern aufzufordern, keine Genehmigung für die geplante Schweinezuchtanlage in Alt Tellin zu erteilen.

Anmerkung der BLOG-Redaktion:
Politiker*innen verteten eigene Interessen. Wir glauben deshalb, dass Emails an Politiker*innen alleine nicht ausreichen, um die Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin zu verhindern.
Protestbriefe sind nur eine von vielen Aktionsformen – Straßentheater, Sabotage, Informationsstände, Flyerverteilen, Informationsveranstaltungen, öffentlichkeitswirksame Aktionen – sie alle tragen dazu bei, den Widerstand bunt und effektiv zu machen.
Und: Wer sich vegan ernährt, minimiert seinen Anteil an der Ausbeutung von Tieren, lebt ökologischer, fairer und gesünder.

Streit um Schweine: Polizei ermittelt nach Vorfällen

NeusteNordeutscheNachrichten
11. März 2010 | 12:51 Uhr

Kruckow (dpa/mv)
– Im Streit um die geplante Ferkelzuchtanlage Alt Tellin (Kreis Demmin) ermittelt nach kriminellen Vorfällen jetzt die Polizei. Unbekannte haben das Haus des Geschäftsführers der Daberkower Landhof AG, Wilfried Kosalla, beschmiert, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Kruckow bei Demmin der dpa. Kosalla erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung. «Das ist kein Spaß mehr», sagte er der dpa. Vor zwei Monaten sei versucht worden, eine große Maschinenhalle des Betriebs bei Brook in Brand zu setzen. Die Firma vermutet Tierschützer hinter den Aktionen. In Alt Tellin ist eine Anlage mit 10 000 Sauen geplant. Die Genehmigung steht noch aus.

Grafitti am Haus von Kosalla

Nordkurier,
Artikel vom 12.03.2010
Wohnhaus beschmiert

Alt Tellin (NK). Der Streit um die geplante Ferkelzuchtanlage Alt Tellin spitzt sich immer mehr zu. Jetzt haben Unbekannte das Haus des Geschäftsführers der Daberkower Landhof AG beschmiert, teilte die Polizei gestern mit. Die Landhof AG hat Teilflächen an den Investor der geplanten Anlage verkauft. Der Geschäftsführer hat Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Die Firma vermutet extreme Tierschützer hinter der Aktion.

Farbattacke auf Haus von Kosalla

Auf linksunten.indymedia.org ist gestern folgendes bekenner_Innenschreiben aufgetaucht
Farbe für Tierausbeutungsprofiteure
Verfasst von: Anonym. Verfasst am: 11.03.2010

In der Nacht auf Mittwoch, 10.3.10 wurde am Haus von Wilfried Kosalla, Geschäftführer der Daberkower Landhof AG der Schriftzug „Wir kommen wieder, solange du mit Straathof dealst“ mit Sprayfarbe angebracht. „Wir fordern Wilfried Kosalla hiermit auf, seine Absichtserklärung zurückzuziehen, nach der Genehmigung des staatlichen Amtes für Umwelt und Natur (StAUN) Flurstücke der Daberkower Landhof AG an den Investor Adrian Straathof zu verkaufen“, so die Künstler. Der Investor plant auf dem Gelände zwischen Alt Tellin und Jarmen (Mecklenburg-Vorpommern) Europas größte Ferkelzuchtanlage zu betreiben.
Die Aktion reiht sich ein in eine Reihe von direkten Aktionen der letzten Monate, die sich auf dier Daberkower Landhof AG richten. Im Januar war von Unbekannten ein Brandanschlag auf dessen Zweigstelle in Brook verübt worden (Das Bekenner_Innenschreiben tauchte auf www.de.indymedia.org auf, wurde aber schon nach kurzer Zeit von der Redaktion zensiert. Das Original findet ihr hier).
„Es bleibt die Entscheidung von Kosalla und der Daberkower Landhof AG, das Leben von Tieren, den Willen der Menschen, die unter der Inbetriebnahme der Anlage leiden werden und den Erhalt des Klimas zu achten. Sie werden weiterhin ins Visier von massivem Protest geraten, wenn der Verkauf in die Tat umgesetzt wird.“

„Für eine klimafreundliche Landwirtschaft. Für die Befreiung von Tier und Mensch!“

So langsam fängt der Spass an

Ermittlungen nach Farb-Attacke radikaler Tierschützer
Ostseezeitung, 12.3.2010

Seit Sommer 2009 richten Tierschützer Proteste gegen die Daberkower Landhof AG, die mit der geplanten Ferkelfabrik kooperiert.
Demmin (OZ) - Wilfried Kosalla bemüht sich um Gelassenheit, doch er ist besorgt. Der Vorstandschef der Daberkower Landhof AG bei Demmin entdeckte gestern an seinem Privathaus Flecken von grüner Farbe. Nach einem anonymen Bekennerschreiben, das im Internet kursiert und der OSTSEE-ZEITUNG zuging, handelt es sich bei der Farb-Attacke um Proteste von Gegnern der in Alt Tellin geplanten Ferkelaufzuchtanlage. Kosalla erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt gegen unbekannt.
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Brandanschlag bei Daberkower Landhof AG

Nachdem sich über Mundpropaganda verbreitet hat, dass es in der Brooker Zweigstelle der Daberkower Landhof AG gebrannt haben soll, haben wir bei Recherchen folgenden, mittlerweile vom Veröffentlichungsportal Indymedia zensierten Artikel gefunden, bei dem es sich wohl um ein Bekenner_Innenschreiben handelt. (Erschienen auf de.indymedia.org am 15.2.2010 um 19:05 Uhr). Wir errinern noch einmal daran, dass dieser Blog Aktionen rund um die Ferkelfabrik in Alt Tellin lediglich dokumentiert und zur Information der Öffentlichkeit wiedergibt.

„Daberkower Landhof AG angezündet“

„In der Nacht zum 26.1.10 zündeten wir in Brook die Lagerhalle der Daberkower Landhof AG an. Diese will ein Grundstück in Neu Plötz an Adrian Straathof verkaufen, der dort die größte „Ferkelproduktionsanlage“ Europas bauen will. Wir kündigten für die Zukunft mehr ähnliche Aktionen in einem Brief an Winfried Kosalla, den Firmenvorsitzenden an.
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Rechtlich bleibt Flugblatt wohl ohne Folgen

Nordkurier – Demminer Zeitung, Artikel vom 25.02.2010, Von Stefan Hoeft

Alt Tellin/Neubrandenburg/Schwerin. Die auf den ersten Blick recht offiziell erscheinende „Bürgerinformation“, die am Dienstag fälschlicherweise das Aus für die Pläne zur Errichtung einer großen Schweinezucht in der Gemeinde Alt Tellin vermeldete, ist beim für das Genehmigungsverfahren zuständigen Staatlichen Amt für Umwelt und Natur (StAUN) Neubrandenburg ebenso auf Erstaunen gestoßen wie beim Wirtschaftsministerium in Schwerin. Und hat in den Behörden durchaus für Verärgerung gesorgt. Zumal es dort so einige Anrufe wegen des Flugblattes gab, das morgens in Briefkästen der Alt Telliner Ortsteile steckte.

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Falschinformation zu Schweinezucht

Nordkurier – Demminer Zeitung
Artikel vom 24.02.2010
Von Stefan Hoeft

Neubrandenburg/Alt Tellin. Die Unterlagen zum Genehmigungsverfahren für die in der Gemeinde Alt Tellin geplante große Schweinezuchtanlage befinden sich nach wie vor in der Bearbeitung beim Staatlichen Amt für Umwelt und Natur Neubrandenburg, es gibt bisher also weder eine Zustimmung noch eine Ablehnung für das Vorhaben. Dies stellte die Behörde gestern auf Nordkurier-Anfrage klar. Sie reagierte damit auch auf ein Flugblatt, das viele Bürger der Gemeinde Alt Tellin gestern in ihren Briefkästen fanden. Mit offizieller Aufmachung „Mecklenburg-Vorpommern, Staatliche Abteilung für Umweltfragen und Naturschutz“ vermeldet diese „Bürgerinformation“, dass der Antrag auf Baugenehmigung einer Ferkelproduktionsanlage in einer Sitzung am 18. Februar 2010 durch das StAUN abgelehnt wurde.
„Das ist definitiv nicht von uns gekommen“, stellte gestern Monika Kadagies vom Vorzimmer der Neubrandenburger Behördenleiterin Christa Maruschke klar. Ihre allein für Presseanfragen zuständige Chefin sei den ganzen Dienstag nicht im Haus, so dass sie zu weiteren Reaktionen des StAUN auf die offensichtliche Fälschung nichts sagen könne und dürfe. Sie bestätigte aber, dass das Schreiben auch dem Amt zugegangen sei – das es an die zuständigen Kollegen weiterleitete. Eine so genannte Informationsbeauftragte und eine Mitarbeiterin namens Andrea Maurer, so ist das Flugblatt unterzeichnet, existiere nicht beim StAUN, berichtete Monika Kadagies. Und informierte zumindest über den Fortgang des umstrittenen Genehmigungsverfahrens: „Dieser Vorgang ist bei uns immer noch in der Prüfung.“
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Brand in Alt Telin: Hoher Sachschaden bei Feuer in Rinderzuchtbetrieb

Nachrichten von www.LocalXXL.com
19.12.09 07:24

Alt Tellin (ddp-nrd). Bei einem Brand ist am Freitag in einem Landwirtschaftsbetrieb im Kreis Demmin Sachschaden in Höhe von 100 000 Euro entstanden. Wie die Polizei in Neubrandenburg auf ddp-Anfrage berichtete, schlugen am Nachmittag des Vortages aus zunächst ungeklärter Ursache in Alt Tellin Flammen aus einer großen Halle eines Rinderzuchtbetriebes.

Trotz mehrstündigen Feuerwehreinsatzes wurden etwa 500 Strohballen vernichtet, Maschinen sowie das Wellasbestdach des Gebäudes aus Betonplatten zerstört oder stark beschädigt. Über 100 Kühe konnten in Sicherheit gebracht werden. Personen wurden den Angaben nach nicht verletzt. ddp/frd/arh

Farb-Anschlag auf Metzgerei

Hier ein aktueller Indymediabericht.
http://linksunten.indymedia.org/de/node/9828

Außerdem kam es zu einer Farb-Attacke von Unbekannten auf eine Metzgerei. Bei linksunten.indymedia.org ist ein Bekenner_innen – Schreiben erschienen.

„In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 15. August, kam es in Greifswald zu Farbanschlägen auf den Fleischerreibetrieb Greifenfleisch. Dabei wurden sowohl Fenster als auch Türen mit Spraydosen verschönert, das Türschloss des Leichenhandels mit Kleber verstopft und Werbeschilder des hiesigen Betriebes sowie eine dazugehörige Hauswand mehrfach mit dem Begriff „Mörder“ versehen. Darüber hinaus wurde in leserlichen Druckbuchstaben die Parole „Solange Menschen schlachten, gibt es Krieg“ an der Hauswand hinterlassen.

Grund dafür ist der Mord an tausenden fühlenden Lebewesen, die täglich aus vermeidlich geschmacklichen Gründen ihrer Freiheit, Würde und schließlich ihres Lebens beraubt werden, um dann als zerhackte Leichenteile über die Fleischtheken, wie jene bei Greifenfleisch zu wandern. Das Leid, welches nichtmenschliche Tiere aus reiner Ignoranz und Egoismus der Menschen, die immer noch Leichenteile, Eier, Milch oder andere gewaltsam geraubte Tierprodukte in sich hineinstopfen, täglich ertragen müssen, können und wollen wir nicht länger hinnehmen.

Um auf diese Perversion aufmerksam zu machen, aber auch um ein Zeichen zu setzten, dass wir niemals aufgeben werden, solange fühlende Lebewesen ein solch trauriges Dasein fristen müssen, gefangen hinter Gittern, missbraucht als Produktionsmaschinen für Produkte an denen Blut klebt.

Wir wehren uns gegen die Tierausbeuterindustrie und ihre kranken Auswüchse. Wir solidarisieren uns mit allen Kämpfenden gegen diese weltweit. Dabei sahen wir uns durch die Räumung des besetzten Tierversuchsgeländes in Hannover und die Auseinandersetzungen um die geplante Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin inspiriert.

Keinen Frieden mit Massenmördern!

Feuer, Flamme und Farbe der Tierausbeutungsindustrie!

Für die Befreiung von Tier und Mensch!“


Auch die Ostseezeitung berichtete

Greifenfleisch

Soli-Aktion für die Besetzer_innen des Boehringer-Baugeländes

http://linksunten.indymedia.org/de/node/9827
„In den letzten Tagen solidarisierten sich viele Menschen durch verschiedene Aktionen mit den Besetzer_innen des Geländes in Hannover, auf dem Boehringer, Deutschlands zweitgrößtes Pharmaunternehmen, ein Tierversuchslabor errichten will.
Die Besetzung wurde am 12.08.2009 geräumt, wodurch ein selbstorganisierter Freiraum zerstört wurde und sich wieder einmal gezeigt hat, dass das einzige Gegenargument eines Staates blinde Gewalt ist und immer sein wird. Aber unser Widerstand ist nicht gebrochen. Überall in Greifswald erschien ein Symbol, das ein wütendes Schwein zeigt, welches das Boehringer-Logo auffrisst. Unter anderem wurde es mehrfach auf dem Rubenowplatz und an zahlreichen Hauswänden hinterlassen.
Thematisch gibt es einen Zusammenhang zwischen den Protesten um Europas größte Ferkelzuchtanlage bei Alt Tellin, ca. 35km südlich von Greifswald und dem geplanten Impfstoffzentrum in Hannover. Dort sollen Tiere gefoltert werden um Massentierhaltung noch profitabler zu machen.

Verbreitet das Symbol, verschönert eure Stadt!
Hier findet ihr das Stencil und einen Flyer: http://linksunten.indymedia.org/de/node/9712″

Flyer zur Räumung der Boehringer-Besetzung

Angelehnt an die Proteste gegen die Räumung der Boehringer-Besetzung in Hannover wurde ein Flyer erstellt.

Telefonaktion heute

http://www.linksunten.indymedia.org/de/node/9700

Auf der oberen Webseite ist heute ein Aufruf erschienen, heute Nachmittag bis morgen früh bei Wilfried Kosalla, dem Vorsitzenden der Daberkower Landhof AG, anzurufen und ihn aufzufordern, das Firmengelände nicht an den Schweinezuchtinvestor Straathof zu verkaufen.

Die Telefonnummer von Wilfried Kosalla ist 039999 70498.

Druckvorlage für Plakate und Schablonen zum Sprayen

Folgende Logos sind bei linksunten.indymedia.org erschienen:

Logo

Sprayschablone

Sie stellen ein wütendes Schwein dar, welches das Boehringerlogo frisst. Boehringer will in Hannover ein Tierversuchslabor bauen lassen, um Impfstoffe zur Massentierhaltung, insbesondere für Schweine, aber auch für Kühe und andere Lebewesen testen. Seit sechs Wochen gab es auf dem zukünftigen Baugelände eine Besetzung von Tierrechtler_innen, welche am Dienstag gewaltsam durch ein massives Polizeiaufgebot geräumt wurde.
schweinerei.blogsport.de solidarisiert sich mit den Besetzer_innen. Mehr Infos findet ihr auf www.boehringerbesetzung.blogsport.de.

Presse zu den Aktionstagen

Beim Pressespiegel findet ihr eine recht ausführliche Übersicht über die erschienenen Presseartikel.
Ausserdem gibt es zu den Aktionstagen ein Radiointerview mit Radio Dreyeckland (Freiburg).

Räumung der Besetzung in Hannover

Heute morgen wurde die Besetzung des Bauplatzes vom geplanten Tierversuchslabor in Hannover geräumt. In diesem Labor sollten vor allem Impfstoffe für die Massentierhaltung getestet werden. „Wir denken an euch und hoffen, es geht allen Aktivist_innen vor Ort gut!“, so Christine Fuchs. Aktuelle Informationen findet ihr unter www.boehringerbesetzung.blogsport.de.

Boehringer

Die Aktionstage – ein Rückblick

Wenn es nach dem Willen des Investors Adrian Straathof gehen würde, wären schon bald 10.000 Sauen in einer riesigen Anlage in der Gemeinde Alt Tellin (Mecklenburg Vorpommern) eingesperrt. Sie sollen jährlich 250.000 Ferkel zur Welt bringen, welche dann an anderen Orten zur Schlachtreife gemästet werden.
Wie es solchen Tieren ergeht, ist bekannt. Sie sind auf viel zu engem Raum eingesperrt, werden mit Antibiotika und anderen Medikamenten am Leben erhalten und erreichen nie ihr volles Lebensalter. Am Ende wartet der Schlachthof oder das Verrecken in der Anlage bzw. beim Transport. Tiere gelten als Ware, doch sie sind und bleiben fühlende Lebewesen.
Es hat in Europa noch nie eine Anlage von solcher Größe gegeben. Für den Bau fehlt bislang die Erlaubnis des Staatlichen Amts für Umwelt und Natur. Das Baugelände befindet sich noch nicht im Besitz des Investors Straathof, sondern der Daberkower Landhof AG, welche von ihrem Vorsitzenden Wilfried Kosalla vertreten wird. Folglich hat Kosalla direkten Einfluss darauf, ob die Anlage gebaut wird oder nicht. Deswegen wurden schon viele Briefe, Faxe und Postkarten an ihn geschickt bzw. angerufen.
Darauf aufbauend fanden sich vom 8. bis 11. August in der Nähe des Baugeländes Umwelt- und Tierrechtsaktivisten und -aktivistinnen, Studierende und weitere Interessierte aus der Region, dem gesamten Bundesgebiet und sogar anderen Ländern Europas zusammen, um auf die Folgen von industrieller Massentierhaltung aufmerksam zu machen und die Gemeinde sowie die Daberkower Landhof AG dazu aufzufordern, den Bau der geplanten Anlage zu verhindern.

Was geschah während den Aktionstagen?
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Farbe gegen Daberkower Landhof AG

An der Brooker Zweigstelle der Daberkower Landhof AG stehen seit heute morgen Schriftzüge mit der Aufschrift „Tiermord, Klimakatastrophe, Vertreibung, Hunger: Vermeidbar!“ und „Kosalla, Mörder haben Namen und Adressen“.


Georg hat dazu einen Anwohner Interviewt:
http://www.youtube.com/watch?v=7HlgA8XzNvI

Die Aktionstage neigen sich dem Ende, das Zeltlager wurde bereits abgebaut. Der Widerstand geht jetzt erst richtig los!

Kosallas persönlicher Weckruf

Heute morgen um halb 5 wurde Wilfried Kosalla, Vorsitzender der Daberkower Landhof AG von einer Gruppe AktivistInnen und lauter Musik vor seinem Haus geweckt. Sie machten klar: „Die Aktionstage gehen zu ende, der Protest geht jetzt erst richtig los! Wir kommen wieder, solange, bis sie von ihrer Absicht, das Baugelände für die größte Ferkelzuchtanlage Europas bereitzustellen, zurücktreten“.
Auf dem Gehweg stand mit Straßenkreide: „Keine Ruhe für Tiermörder“.

Die Aktivistinnen bedauern,falls Familienangehörige und Nachbarn betroffen wurden. „Uns geht es um die Verhinderung der Ferkelzuchtanlage. Mehr nicht.“ so Ulrich Hase, einer der Aktivisten.

Rechtswidrige Polizeiübergriffe

Die beiden Festgenommenen von heute morgen sind wieder frei. Ihnen geht es gut.
Die Polizei hatte willkürlich zwei vor dem Camp herausgegriffen und wollten sie der Kriminalpolizei zum Verhör vorführen. Als sie im etwa 20 km entfernten Demmin ankamen, erteilte ihr Einsatzleiter ihnen dafür eine Abfuhr – er hatte gar kein Interesse, die AktivistInnen vorzuladen und sie wurden ohne weitere Maßnahme wieder frei gelassen .

Auch auf dem Zeltlager ging die Polizei erstaunlich Repressiv vor. Sie drangen – gegen den Willen des Grundstücksbesitzers – mit Fahrzeugen auf Privatgelände ein (welches auch so gekennzeichnet war), um Personalien aufzunehmen. Dabei kam es zu sexistischen und demütigen Übergriffen: Mehrere weibliche AktivistInnen wurden aufgefordert, die farbe ihrer Unterwäsche zu zeigen – als sie sich weigerten, wurde ihnen gegen ihren Willen und unter Zwang in die Hose geschaut. Andere AktivistInnen berichten davon, auf unterstem Niveau von Polizeibeamten persönlich beleidigt worden zu sein.

Der Einsatz der Polizei hatte wohl den einzigen Zweck, politisch aktive Menschen zu erschrecken, bedrohen und von weitere Arbeit fernzuhalten. Oder aber er war ein simpler Beweis für die Unzurechnungsfähigkeit der Demminer „Dorfbullen“.
Einmal wieder zeigt sich die Willkür und Sinnlosigkeit des Polizeistaates.

Zwei Festnahmen

Nachdem heute morgen etwa 20 AktivistInnen eine friedliche Sitzblockade vor dem Hauptbetriebsgelände der Daberkower Landhof AG veranstalteten, wurde das private Zeltlager Stunden später von der Polizei aufgesucht. Dabei drangen sie, gegen den Willen des Besitzers, mit ihren Autos auf das Privatgelände vor und kontrollierten unter Gewahrsamsandrohung alle Personalien. Die zwei jungen Männer, die am morgen angeblich von der Polizei von der Sitzblockade weggetragen wurden, wurden daraufhin in Gewahrsam genommen. Noch wissen wir nicht wie lange, ein Anwalt ist eingeschaltet.
„Sie haben mich wirklich unangenehm behandelt“, so einer der Festgenommenen. „Sie haben mich geschubst, persönlich beleidigt und mir erst nach ständigem Nachfragen gesagt, warum und auf welcher Rechtsgrundlage sie mich jetzt mitnehmen.“
Die OrganisatorInnen der Aktionstage gegen die Ferkelzuchtanlage vom 8. bis 11.August verurteilen diese Maßnahmen stark. „Die Polizei hat heute mehrfach rechtswidrig gehandelt. Doch sie können unseren Protest nicht stoppen!“, so Christine Fuchs.

Gülle für Kosalla

Wie wir eben gelesen haben, fand am 10. August 2009 eine Soli-Aktion zu den Aktionstagen statt.

Hier das Bekenner_innen-Schreiben der Unbekannten:
„Scheißaktion für Tierrechte
Von: Den Scheißbolden.

Der Gülle-Multi Straathof ist auf die beschissene Idee gekommen, in MeckPomm bei Alt Tellin die größte Ferkelzuchtanlage Europas bauen zu wollen. Die Daberkower Landhof AG unter der Leitung von Kosalla stellt dafür ihr Land zur Verfügung. Die Anlage würde 60.000 Tonnen Gülle pro Jahr produzieren. Das stinkt uns gewaltig. Kosalla jetzt sicherlich auch. Denn als Denkanstoß brachten wir unsere Scheiße zu ihm vor die Haustür.
Seit dem 10.August 2009 wird zurückgeschissen!“

Blockade des Hauptbetriebsgeländes der Daberkower Landhhof AG

Kruckow, den 9. August 2009 – Die Aktionstage gegen den Bau der Ferkelzuchtanlage bei Alt Tellin gehen weiter. Heute Morgen haben rund 20 Aktivist_innen den einzigen Eingang des Hauptbetriebsgeländes der Daberkower Landhof AG in Kruckow blockiert. Ziel ist es, den Vorsitzenden des Unternehmens, Willfried Kosalla, dazu zu bewegen, das Baugelände nicht an den Investor Straathof zu verkaufen. Es gab auch schon erste Gespräche mit ihm vor Ort.

Die Aktion verlief friedlich. Gerüchte besagen, dass zwei AktivistInnen von der Polizei zur Seite getragen wurden.

Erfolgreiche Demonstration gegen den Bau der Ferkelzuchtanlage Alt Tellin

Kruckow, den 9. August 2009 – Am heutigen Sonntag fand in Kruckow im Landkreis Demmin, Mecklenburg Vorpommern, eine Kundgebung gegen den Bau der geplanten Schweinezuchtanlage, statt.
Ab 16 Uhr demonstrierten etwa 50 Umwelt- und TierrechtsaktivistInnen mit bunten Transparenten, Trommelmusik und Sprechchören vor dem Wohnhaus von Wilfried Kosalla, dem Vorsitzenden der Daberkower Landhof AG. Diese ist (Noch-) Eigentümerin des Grundstücks, auf dem die neue Anlage entstehen soll, beabsichtigt allerdings an den niederländischen Investor Straathof zu verkaufen, sobald das Bauvorhaben durch die Staatlichen Ämter für Umwelt und Natur Mecklenburg-Vorpommerns genehmigt wird. „Mit dem Verkauf gibt die Daberkower Landhof AG grünes Licht für den Bau einer Anlage, die katastrophale Folgen für die Umwelt hat und Leid für Millionen von Tieren bedeutet. Wir sind hier, um Wilfried Kosalla aufzufordern, nicht zu verkaufen und somit dieses Wahnsinnsprojekt zu stoppen“ meint Christine Fuchs, Studentin der Umweltwissenschaften in Greifswald. Wilfried Kosalla verließ sein Grundstück mit Beginn der Demonstration, jedoch fanden Gespräche mit NachbarInnen statt. Gegen 18.00 Uhr zog schließlich ein Protestmarsch vor das Betriebsgelände der Daberkower Landhof AG. Bereits im Vorfeld dieses Besuchs hatte Kosalla zahlreiche Briefe, Faxe und Anrufe von GegnerInnen des Bauvorhabens erhalten.
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Mobilisierung für die Aktionstage

Um mindestens die halbe Welt zu unseren Aktionstagen vom 8. bis 11. August in Alt Tellin zu bewegen, haben wir uns etwas zur Mobilisierung einfallen lassen.

Hier unsere Mini-Mobilisierungstour:

Sonntag, 2.August 2009, 18 Uhr: New Yorck, Bethanien, Berlin Kreuzberg
Dienstag, 4. August 2009, 20 Uhr im Klex in Greifswald
Donnerstag, 6. August in Demmin im Gebäude der AWO
(http://antifadm.blogsport.de/2009/07/29/aktionstage-in-alt-tellin/)

Und hier der *Offizielle Jingle zu den Aktionstagen*:

Die agressivere Version:
http://banause.maechtigen-durst.de/tierrecht/Jingle/animalliberation.mp3
Die liebe Version:
http://banause.maechtigen-durst.de/tierrecht/Jingle/freiheitfuerdieferkel.mp3

Ausserdem gibt es jetzt eine Infozeitung rund um Tierhaltung und die Ferkelzuchtanlage in Alt Tellin: http://banause.maechtigen-durst.de/tierrecht/Layout-Buntschuh.pdf

Flyer zu den Aktionstagen online!

Hier sind die aktuellen Flyer zu unseren Aktionstagen vom 8. bis 11.August zum runterladen, ausdrucken, kopieren und verteilen: an Schulen, in Kneipen, bei FreundInnen, in eurem nächsten autonomen Zentrum, bei der nächsten Demo, in Bussen und Zügen, … wo auch immer. Viel spass damit!

Flyer deutsch klein

Flyer deutsch gross

Flyer english small

Flyer english large

Aktuelle Infos zu den Aktionstagen findet ihr auf www.schweinerei.blogsport.de/aktionstage/

Mysteriöser Brand im Putenstall bei Grimmen

Gab es einen Brandanschlag gegen die geplante Putenmastanlage bei Grimmen?

Aus der Ostseezeitung vom 14.7

„*Grimmen* (OZ) – Eine Putenmastanlage ist in der Nacht zum Montag in
Keffenbrink bei Grimmen durch ein Feuer vollständig zerstört worden.
Anwohner hatten in der Nacht kurz vor zwei Uhr Alarm geschlagen. Trotz
des sofortigen Großeinsatzes von mehreren Freiwilligen Feuerwehren mit
elf Fahrzeugen und 51 Kameraden konnte der Stall nicht mehr gerettet
werden. Erst gegen 11 Uhr war der Einsatz der Brandbekämpfer beendet.
Die Brandursache war den Polizeiangaben zufolge zunächst unklar. Bei dem
völlig ausgebrannten Gebäude handelt es sich um einen ehemaligen
LPG-Flachbau mit Asbest-Dach. Der Sachschaden wird laut Polizei
vorläufig mit etwa 20 000 Euro beziffert. Tiere waren glücklicherweise
nicht in dem Stall. 800 Puten sollten gestern dort untergebracht werden.
Zur Ermittlung der Brandursache kamen gestern Experten der Grimmener
Kripo nach Keffenbrink. Wie OZ erfuhr, sei nach deren Erkenntnissen eine
technische Ursache für das Feuer auszuschließen. Ermittelt wird jetzt
wegen des Verdachts der Brandstiftung.“

Verkaufen sie nicht, Wilfried Kosalla!

Das Gelände, auf dem die Ferkelzuchtanlage entstehen soll, gehört noch nicht dem Investor Straathof, sondern der Daberkower Landhof AG. Dessen Vorsitzender, Willfried Kosalla, hat aber eine Absichtserklärung unterzeichnet, derzufolge er verkaufen wird, sobald die Genehmigung von der Umweltbehörde erteilt wird.
--> Ruft ihn und die AG an, schickt viele lange Faxe und wütende Briefe, beschwert euch, fordert ihn auf, nicht zu verkaufen! Je öfter, desto effektiver…
Daberkower Landhof AG:
Telefon: 039999 7540
Telefax: 039999 75440 und 039999 70305
Adresse: Dorfstr. 50, 17129, Kruckow

Vorsitzender Wilfried Kosalla 039999 70498
Adresse: Dorfstr. 18, 17129 Kruckow

Schweine-Streit: Lokal des Bürgermeisters beschmiert

„Mit Graffiti beschmierten Unbekannte das Haus des Alt Telliner Bürgermeisters.“
Artikel von Stefan Hoeft, Nordkurier, 29. Juni 2009

grafitti

„Graffiti-Attacke. Die Auseinandersetzung um die in der Gemeinde Alt Tellin geplante Schweinezuchtanlage eines aus den Niederlanden stammenden Agrarindustriellen hat am Wochenende eine neue Form angenommen: Bisher unbekannte Täter „verzierten“ die Fassade der örtlichen Gaststätte „Storchenbar“ sowie Teile des Gehweg- und Straßenpflasters mit Schriftzügen gegen das Vorhaben und diesbezüglichen Drohungen.
Alt Tellin. Die Täter kamen nachts und hinterließen mitten im Dorf unübersehbare Zeichen: „Stoppt die Sauerei“ und „Verschwinde Straathof“ prangte in dicken schwarzen Buchstaben an der Straßenseite sowie dem öffentlich zugänglichen Giebel der Gaststätte „Storchenbar“. Scheiben waren zugesprayt und das Betonsteinpflaster des Gehweges sowie der Straße „verzierten“ die Worte: „Kommt die Anlage kommt Krieg“.“
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Die Tour geht weiter

Die gemeinsame Tour mit A Seed (www.aseed.net) aus Amsterdam und Nandu (www.nandu.net) ist zuende. Aber es geht weiter!
Im Juli wollen wir uns mit verschiedenen Gruppen treffen, die am Thema Schweinezuchtanlagen / Massentierhaltung und dem Widerstand dagegen interessiert sind.
Ihr seid eine Gruppe aktiver und wollt wissen, was ihr gegen diese Anlage oder eine Anlage in eurer Nahe tun könnt? Es gibt einen geeigneten alternativen Treffpunkt in eurer Stadt?
Für eine Aktionsinfotour im Juli suchen wir noch Orte , an denen wir Infoabende und/oder Aktionsworkshops abhalten können. Meldet euch bei schweinerei@riseup.net

Die Infotour beginnt!

Heute kommen niederländische AktivistInnen nach Alt Tellin, um hier ihre Infotour durch die Region zu beginnen. Das Programm findet ihr hier: www.schweinerei.blogsport.de/infotour/

Bäume pflanzen gegen Ferkelzucht

Am Samstagnachmittag werden wir auf dem geplanten Anlagengelände Bäume pflanzen. Wir fangen am frühen Nachmittag an und freuen uns auf Unterstützung. Die Presse ist ab 17.00 Uhr eingeladen.

Hier der Aufrufflyer von Via Campesina zum Dowload

http://www.gentechnikfreies-brandenburg.de/extras/flyer_viacampesina_2009_web.pdf

17. April: Internationaler Aktionstag für bäuerliche Kämpfe

Aufruf von Via Campesina

Organisieren wir uns für bäuerliche Rechte!

1996 erklärte La Via Campesina den 17. April zum internationalen Tag für bäuerliche Kämpfe. Dieser Tag soll an die Ermordung von 19 Landlosen der Landlosenbewegung MST erinnern, die von der brasilianischen Polizei ermordet wurden, als sie für ihre Zugangsrechte zu Land demonstrierten. Auch 13 Jahre später bleibt die Anerkennung von bäuerlichen Rechten eines der dringlichsten Anliegen für Via Campesina.
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Aufruf zum Aktionstag 17.4.2009

Gigantische Gen-Soja Felder in Südamerika für riesen Tier- Produktionsanlagen in Europa

Zwei Seiten der gleichen globalisierten, industriellen Landwirtschafts–Medaille. In beiden Fällen zerstört das Agro-Business die Umwelt und die Lebengrundlage der Landbevölkerung.

KleinbäuerInnen in Paraguay wehren sich mit Besetzungen von Gen-Soja Feldern gegen ihre Vertreibung. In Alt Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) wehrt sich die Bürger-Initiative “Leben am Tollensetal” gegen den Bau von Europas größter Ferkel-Produktionsanlage.

Wir, das Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft,rufen auf, zum internationalen Via Campesina Aktionstag am 17.4.09, das Gelände der geplanten Ferkel-Produktionsanlage in Alt-Tellin symbolisch zu besetzen.

Wir unterstützen den Aufruf der BI zu einem Sternmarsch am 18.4.09.

Rettet das Landleben! Widerstand ist fruchtbar!

Mehr Infos unter: www.globale-landwirtschaft.net und www.tollensetal.org

aus Dissent! Network Wiki, der freien Wissensdatenbank

Die größte „Ferkelproduktionsanlage“ Europas…

Was soll gebaut werden?

Eine enorme Schweinezuchtanlage mit 6 Hektar überdachter Fläche, in der pro Jahr 250 000 Ferkel von über 10 000 Muttersäuen „produziert“ werden. Das bedeutet zwischen 600 und 700 Geburten pro Tag – und 685 Tieren, die täglich zum Schlachthof gefahren werden. Riesige Pipelines sollen die Gülle abtransportieren. Ausserdem soll eine Biogasanlage in der nahen Umgebung entstehen.

Was bedeutet das…?


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